Titelaufnahme

Titel
Die Relevanz der intraoperativen MR-Bildgebung bei der Entfernung von Glioblastomen
Weitere Titel
The relevance of intraoperative MR imaging in glioblastoma surgery
AutorInnenZikesch-Rincón, Bettina
GutachterWeinberger, Ulrike
Erschienen2019
Datum der AbgabeJanuar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)5-ALA Methode / Intraoperative Bildgebungsverfahren / ioMRT / ioUS / Resektionsausmaß
Schlagwörter (EN)5-ALA method / intraoperative magnetic resonance imaging / ioMRI / ioUS / resection amount
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Aspekte der intraoperativen Magnetresonanztomographie (ioMRT) zu betrachten und herauszufinden, inwiefern die intraoperative Bildgebung für die Resektion von Glioblastomen relevant ist. Auch andere intraoperative Bildgebungsverfahren wie die 5- Aminolävulinsäure (5-ALA) -Methode und der intraoperative Ultraschall (ioUS) werden im Vergleich zur ioMRT betrachtet. Zur Beantwortung dieser Fragen werden das Totalresektionsausmaß mittels ioMRT, die Vor- und Nachteile der ioMRT sowie Vergleiche zwischen der ioMRT und anderen intraoperativen Bildgebungsverfahren analysiert. Es sollte die Sensitivität und die Spezifität der ioMRT aufgezeigt werden.

Dafür wurden anhand einer Literaturrecherche Studien in medizinischen Datenbanken gesucht, welche die gefragten Kriterien erfüllen.

Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen auf, dass die ioMRT in Bezug auf das Resektionsausmaß und die sechsmonatige Überlebensrate der konventionellen Operation vorzuziehen ist. Wird die ioMRT in Kombination mit der 5-ALA Methode angewendet, können noch bessere Ergebnisse in Bezug auf das Resektionsmaß des Tumors erzielt werden. Beim Nachweis von Tumorresten in Biopsiestellen weist die ioMRT eine höhere Spezifität, jedoch eine geringere Sensitivität als der ioUS auf.

In Bezug auf den Ablauf, die Effektivität und die Kosteneffizienz werden ioMRTProtokolle beschrieben, sowie erhöhte Kosten, die Verfügbarkeit der ioMRT und der Zeitfaktor als Nachteile der ioMRT genannt.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to examine various aspects of ioMRI (intraoperative magnetic resonance imaging) and to find out how this intraoperative imaging is relevant for the resection of glioblastomas. There are other intraoperative imaging procedures such as the 5-ALA (5-Aminolevulinic-Acid) method, the ioUS (intraoperative ultrasound) that should be compared with the ioMRI. In order to answer these questions, the total resection amount of ioMRI, the advantages and disadvantages of the ioMRI as well as comparisons between the ioMRI and other intraoperative imaging procedures are analyzed. The sensitivity and specificity of the ioMRI are demonstrated.

For this purpose, a literature search is used to search for studies in medical databases that fulfill the criteria sought.

The results of this work demonstrated that the ioMRI is preferable to conventional surgery in terms of resection size and six-month rate survival. When the ioMRI was used in combination with the 5-ALA method, even better results could be achieved with regard to the resection size of the tumor. In the detection of tumor residues in biopsy sites, the ioMRI has got a higher specificity, but a lower sensitivity than the ioUS.

In terms of process, effectiveness and cost-efficiency, ioMRI protocols have been described, as well as increased costs, the availability of the ioMRI and the time factor referred to as disadvantages of the ioMRI.