Titelaufnahme

Titel
Erweiterungsvorschläge für den Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz
Weitere Titel
Development possibilities for the Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz
AutorInnenNeuhuber, Judith
GutachterDorfner, Anna ; Kob, Timo
Erschienen2019
Datum der AbgabeJanuar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Produkt- und Know-how-Schutz / Know-how-Schutz / Produktschutz / Produktpiraterie
Schlagwörter (EN)piracy of products / know-how / know-how-leakage / know-how drain
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext und Fragestellung:

Durch Produkt- und Markenpiraterie erleiden viele Unternehmen jährlich erheblichen finanziellen Schaden. Aus diesem und weiteren Gründen wurde in Deutschland die Initiative Wirtschaftsschutz (BfV, 2015) gegründet, welche den Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz (BfV, BSI, ASW Bundesverband, 2017) herausgibt. Dieser soll eine Hilfestellung für Unternehmen zum Schutz ihrer Produkte und ihres Know-hows darstellen. Die Forschungsfrage lautet: Welche Erweiterungsmöglichkeiten ergeben sich für den Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz aus dem qualitativen Vergleich mit internationalen Standards?

Ziele der Arbeit:

Ziel ist es, international weitere Standards zu dieser Thematik zu recherchieren und sie mit dem Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz zu vergleichen, um Erweiterungsmöglichkeiten für diesen zu ermitteln. Durch diesen Vergleich werden Themenbereiche herausgearbeitet, welche Potenziale für Erweiterungsmöglichkeiten bieten. Anschließend werden diese durch Methoden der empirischen Sozialforschung überprüft.

Theorie:

Als theoretische Grundlage dienen Inhalte des Security Risk Management Body of Knowledge (Talbot & Jakeman, 2009). Auf deren Basis werden die zentralen Begriffe dieser Arbeit, welche aus den Hypothesen abgeleitet wurden, operationalisiert. Diese Inhalte sind die Prinzipien von Informationssicherheit, die Schlüsselwerte Information und Personen sowie der Informationssicherheitslebenszyklus (Talbot & Jakeman, 2009).

Wissenschaftliche Methoden:

Das gewählte Forschungsdesign stellt eine „Aggregierte Einzelfallanalyse“ dar (Hug & Poscheschnik, 2015, S. 79). Die gewählte Methode ist die Befragung von Sachkundigen, welche mittels ExpertInneninterviews realisiert wurde. Das gewonnene Material wurde anschließend mit Hilfe der „zusammenfassenden Inhaltsanalyse“ ausgewertet (Hug & Poscheschnik, 2015, S. 161).

Ergebnisse:

Die zentralen Ergebnisse dieser Arbeit stellen die Inhalte für zwei erweiternde Maßnahmen dar. Diese sind als Erweiterungsvorschläge für den Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz anzusehen. Bei den Themen dieser Maßnahmen handelt es sich um die Sensibilisierung und Bindung der Kundschaft sowie das Entsorgungs- und Recyclingmanagment.

Zusammenfassung (Englisch)

Context of the Thesis:

Product and trademark piracy are causing major damage to the economy of Germany and other countries every year. For this and other reasons the Initiative Wirtschaftsschutz (BfV, 2015) was originated in Germany and the Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz (BfV, BSI, ASW Bundesverband, 2017) got published. It should help companies to protect their Know-how and products. The research question is: Which development possibilities for the Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz are there as a result of the qualitative comparison with international standards?

Goal of the Thesis:

This bachelor thesis aims to show potential development possibilities for the Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz. To reach that goal there has been done research on international standards, which are focusing on know-how, information and product security as well as on combating product piracy, to compare them to the Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schutz. The results of the comparison, which contained potential for development possibilities, were checked by interviewing experts of that field in a further step.

Theory:

The main topics of the two hypotheses were operationalized on the theoretical basement of the Security Risk Management Body of Knowledge (Talbot & Jakeman, 2009).

Methodology:

The chosen research design is the aggregated case-by-case analysis and the chosen method is the expert interview. The data of these interviews was evaluated by using the subsuming content analysis.

Results:

As a result of all these steps there were two topics found containing potential for development possibilities for the Wirtschaftsgrundschutz Baustein PD1 Produkt- und Know-how-Schuzt. This topics are customer relationship management and destruction and recycle management.