Titelaufnahme

Titel
Reformpädagogik und Psychoanalytische Pädagogik – Berührungspunkte und ihr Einfluss auf die österreichische Elementarpädagogik der 1960er bis 1990er Jahre
Weitere Titel
Progressive education and psychoanalytic education – Points of contact and their influence on Austrian elementary education from the 1960s to the 1990s
AutorInnenBleicher, Ulrike
GutachterRösler, Katharina
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Reformpädagogik / Psychoanalytische Pädagogik / Montessori-Pädagogik in Österreich / Reggio-Pädagogik in Österreich / Gesellschaftskritik und Psychoanalyse
Schlagwörter (EN)progressive education / psychoanalytic pedagogy / Montessori pedagogy / Reggio pedagogy / criticism of society and psychoanalysis
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, in welcher Weise die Psychoanalytische Pädagogik und die Reformpädagogik auf das österreichische Kindergartenwesen der 1960er bis 1990er Jahre Einfluss genommen haben, und welche Konsequenzen daraus für die aktuelle elementarpädagogische Praxis erwachsen. Zudem wird die Suche nach Berührungspunkten zwischen kritischer Theorie und psychoanalytischem Gedankengut beschrieben. Es soll versucht werden, einen bis dato defizitär behandelten Aspekt in der aktuellen Forschungslandschaft aufzuzeigen. Dieser Arbeit liegt das Bestreben zugrunde, zeitgeschichtliches Wissen über die österreichische Geschichte des Kindergartens zu mehren, Vorhandenes durch eine veränderte Fragestellung rekurrierend zu betrachten und mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in Diskussion zu stellen. Die zentralen Ergebnisse machen die stärkere Auswirkung reformpädagogischer Ansätze auf die elementarpädagogische Praxis, im Vergleich zu Inhalten der Psychoanalytischen Pädagogik, deutlich. Insbesondere die Montessori-Pädagogik etablierte sich in den Lehrplänen der BAfEPs wie auch in den Kindergärten. Die Methoden der Psychoanalytischen Pädagogik gelangen implizit durch psychoanalytisch orientierte PädagogInnen in die elementarpädagogische Praxis. Der Auseinandersetzung mag es als gelingen, Denkanstöße für die Praxis anzuregen und neue Perspektiven für das professionelle pädagogische Handeln zu eröffnen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines how psychoanalytic pedagogy and progressive education influenced early childhood education in Kindergartens in Austria between the 1960s and the 1990s, and the impact they had on the current elementary education in Austria. It will also define the connecting points between critical theory and psychoanalytic ideas. The idea is to examine an aspect that has been poorly researched, in the past. The purpose of this paper is to increase knowledge of the historical development of the Austrian elementary education by approaching it from a different angle and by using new scientific findings. The main results show that progressive education has had a stronger influence on the elementary education, than psychoanalytic pedagogy. Especially, because of the inclusion of the Montessori Method as part of the curriculum of the BAfEPS and its implementation in kindergartens. The practice of psychoanalytic pedagogy is introduced into elementary education implicitly through psychoanalytic oriented pedagogues. The aim of this discussion is to inspire reflective practice and offer new perspectives for the educational professionals.