Titelaufnahme

Titel
Am Weg zwischen Bekanntem und Unbekanntem : Die Gestaltung der Transition von der Kleinkindergruppe in die Familien-/Kindergartengruppe aus der Sicht von Wiener ElementarpädagogInnen
Weitere Titel
On the way between the known and the unknown The organization of the transition from the toodler group to the family/kindergarten group from the point of view of Viennese elementary pedagogues
AutorInnenPfeifer, Tamara
GutachterEckstein-Madry, Tina
Erschienen2019
Datum der AbgabeFebruar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Elementarpädagogik / Familiengruppe / Kindergartengruppe / Kleinkindergruppe / Transition / Transitionsmodell / Übergang
Schlagwörter (EN)elementary pedagogy/early childhood education / family group / kindergarten group / toddler group / transition / transition model
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit war es, die Gestaltung der Transition von der Kleinkindergruppe in die Familien-/Kindergartengruppe aus der Perspektive von Wiener ElementarpädagogInnen zu untersuchen. Die Forschungsliteratur zeigt, dass diese Transition in der Literatur, in der empirischen Forschung sowie in pädagogischen Konzepten vernachlässigt wird. AutorInnen, wie Wilfried Griebel und Renate Niesel (2015) und Wilfried Datler und Barbara Lehner (2014), zeigen allerdings bedeutsame Aspekte dieser Transition auf und appellieren an eine fachlich fundierte Gestaltung. Dem Erkenntnisinteresse dieser Bachelorarbeit wurde daher mit der Forschungsfrage, in welcher Art und Weise gestalten und begleiten Wiener ElementarpädagogInnen die Transition von der Kleinkindergruppe in die Familien-/Kindergartengruppe, nachgegangen. Für die Beantwortung dieser Forschungsfrage wurde ein Forschungsdesign in Kombination von quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden gewählt. Zunächst wurden Daten und Fakten zur Gestaltung dieser Transition von N=51 ElementarpädagogInnen mittels Fragebogen erhoben und deskriptiv mittels Häufigkeitsberechnungen ausgewertet. Um diese Ergebnisse vertiefen und interpretieren zu können, wurden im Zuge des Vertiefungsmodells anschließend zwei qualitative Interviews mit einer Kleinkindergruppen- und einer Familiengruppenpädagogin über deren Erfahrungen und subjektiven Theorien geführt. Die Auswertung erfolgte hierbei mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring (2015). Wesentliche Ergebnisse der Untersuchung sind, dass die Bekanntheit und das Aufliegen von Konzepten zu dieser Transition größer sind, als es aufgrund der Fachliteratur zu vermuten gewesen wäre. Dennoch beruht die Gestaltung dieser Transition bei der Mehrheit der PädagogInnen vor allem auf Erfahrungswissen. Des Weiteren werden ambivalente Gefühle sowohl beim Kind als auch bei seinen Eltern während des Prozesses von den interviewten Pädagoginnen wahrgenommen, obwohl ihnen das Personal und die Einrichtung bereits bekannt sind. Folgernd wäre daher ein fachlich fundiertes Konzept in diesem Kontext essentiell, um Kind und Eltern professionell bei diesem Prozess begleiten zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present bachelor thesis was to examine the organization of the transition from the toddler group to the family/kindergarten group from the perspective of Viennese elementary pedagogues. The overall literary situation shows that this transition is neglected in literature, in empirical research and in pedagogical concepts. Authors such as Wilfried Griebel and Renate Niesel (2015) and Wilfried Datler and Barbara Lehner (2014), however, point out significant aspects of this transition and appeal to a professional concept. The research interest of this bachelor thesis was therefore to examine, in which way Viennese elementary pedagogues organize the transition from the toddler group to the family/kindergarten group. A research design combining quantitative and qualitative research methods was chosen to answer this research question. As a start, data and facts to the organization of this transition were collected from N=51 elementary pedagogues by means of questionnaires and were evaluated descriptively using frequency calculations. Afterwards, in the course of the in-depth model two qualitative interviews were conducted with a toddler group and a family group pedagogue about their experiences and subjective theories. The evaluation was carried out with the qualitative content analysis according to Philipp Mayring (2015). The main outcome of this research is that the awareness and the existence of concepts for this transition are more obvious than would have been assumed on the basis of the literary background. Nevertheless, the organization of this transition is primarily based on personal experience for the majority of pedagogues. Furthermore, ambivalent feelings from the child and its parents are noticed by the interviewed pedagogues during the process, even though they are already familiar with the staff and the environment. Consequently, a professionally founded concept would be essential in this context in order to support the child and itsparents professionallyduring this process.