Titelaufnahme

Titel
Die Umsetzung der Mehrwertsteuersystemrichtlinie (MwStSyst-RL) ins nationale Recht anhand ausgewählter Normen (Liebhabereibestimmung)
VerfasserKrumpl, Manfred
Betreuer / BetreuerinSchellmann, Gottfried ; Fuchs, Hubert
Erschienen2017
Umfangxii, 100 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Datum der AbgabeMai 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)allgemeinen Rechtsgrundsätze / EU-Pilot-Verfahren / Europäische Gerichtshof / Primärrecht / Unionsrecht
Schlagwörter (EN)General legal basis / EU-Pilot process / European Court of Justice / primary law / Union law
Schlagwörter (GND)Einkünfte aus Liebhaberei / Umsatzsteuerrecht
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand dieser Arbeit ist die Rechtsprechung des österreichischen Verwaltungsgerichtshofes zur sog „Liebhabereibestimmung“ (§ 2 Abs 5 Z 2 iVm § 28 Abs 5 Z 4 UStG 1994) im Lichte der unionsrechtlichen Vorgaben der Mehrwertsteuersystemrichtlinie.

Der VwGH qualifiziert die sog „kleine Vermietung“ iSd § 1 Abs 2 Z 3 Liebhabereiverordnung bei Erwirtschaftung eines „Gesamtverlustes“ im Wege einer richtlinienkonformen Auslegung als eine von der Umsatzsteuer unecht befreite Tätigkeit.

Die Argumentation des VwGH beruht im Wesentlichen auf Fachartikel Sarntheins sowie auf auf die EuGH-Urteile „Goed Wonen“ und „Gemeente Leusden“.

Diese Arbeit soll aufzeigen, dass die Argumente des VwGH im Lichte des Unionsrechts nicht haltbar und die Entscheidungen des Gerichtshofes richtlinienwidrig erscheinen.

Insoweit dem Einzelnen aus unionswidrigen Entscheidungen durch nationale Höchstgerichte ein „Schaden“ entsteht, werden die Möglichkeiten der Staatshaftung und des EU-Pilotverfahrens zur Durchsetzung des Unionsrechts auf Umwegen dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

The subject matter of this work is the question as to how far the jurisprudence of the Austrian Supreme Administrative Court on the so-called „Liebhabereibestimmung Hobby-terms“ (§ 2 para. 5 no. 2 in conjunction with § 28 para. 5 no. 4 UStG 1994) corresponds to he Council Directive on the common system of value added tax.

The Austrian Supreme Administrative Court qualifies the so-called „kleine Vermietung small rental“ in the meaning of § 1 para. 2 no. 3 of the „Liebhabereiverordnung“ in the course of al „total loss“ as a work which has been exempt from turnover tax by way of a directive-compliant interpretation.

The reasoning oft the Supreme Administrative Court is essentially based on Sarntheins‘ specialist articles as well as on the ECJ judgements „Goed Wonen“ and „Gemeente Leusden“.

The work is to show that the arguments of the Supreme Administrative Court in the light of the European Union Right are not tenable and the dicisions of the court appear to be contrary to the regulations.

As far as a „damage“ is caused to the individual by unconstitutional decisions by national supreme courts, the possibilities of the liability of the state an of the