Titelaufnahme

Titel
Missglückte innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte
VerfasserWamser, Iris
Betreuer / BetreuerinSchellmann, Gottfried ; Fuchs, Hubert
Erschienen2017
Umfangviii, 95 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Datum der AbgabeMai 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Be- und Verarbeitung von Gegenständen / Bewegte Lieferung / Beweise / Buchnachweis / Innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft / Reihengeschäft / Ruhende Lieferung / Urkunden / Verfügungsmacht / Vorsteuerabzug / VO BGBl 401/1996
Schlagwörter (EN)working and processing of goods / mobile supply / evidence / proof by records and documents / intra-Community triangulation / chain transactions / immobile supply / document / right to dispose / deduction of input tax / VO BGBl 401/1996
Schlagwörter (GND)Reihengeschäft / Warenverkehr
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Sonderfragen im Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften.

Sie verfolgt das Ziel die verschieden Varianten des missglückten Dreiecksgeschäftes aufzuzeigen um Fehler zu vermeiden.

Im ersten Teil der Arbeit wird ein Überblick über die allgemeinen Voraussetzungen des Artikels 25 UStG sowie über den Ort des innergemeinschaftlichen Erwerbs und über die Steuerbefreiungen beim igE von Gegenständen gegeben. Weiters werden die jeweiligen Pflichten der Beteiligten beschrieben.

Im nächsten Kapitel folgt eine intensive Betrachtung der Besonderheiten im Zusammenhang mit missglückten Dreiecksgeschäften. In diesem Teil wird die umsatzsteuerliche Verschaffung der Verfügungsmacht thematisiert und die Zuordnung der bewegten und ruhenden Lieferung erörtert.

Das Kapitel Nachweis der Beförderung oder Versendung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen beschäftigt sich mit der Nachweispflicht des liefernden Unternehmers und deren Konsequenz bei Versagen des Nachweises. Ein kurzer Exkurs folgt zu dem Thema Beweise, freie Beweiswürdigung und Urkunden.

Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, ob es für ein Dreiecksgeschäft schädlich ist, wenn der Unternehmer eine UID Nr im Ursprungs- und/oder im Bestimmungsland hat. Ob die Dreiecksgeschäftsregelung bei mehr als drei Beteiligten zur Anwendung kommen kann, wird im Kapitel Beteiligte thematisiert. Es folgt ein Rechtsvergleich mit Deutschland.

Die Folgen der fehlerhaften Rechnungslegung des Erwerbers und die Nichteinhaltung der Erklärungspflichten werden dargestellt. Ein bedeutender Abschnitt befasst sich mit der Konsequenz eines missglückten Dreiecksgeschäfts sowie der Frage nach der Sanierbarkeit. Ob und wie ein Nachweis der Besteuerung bei missglückten Dreiecksgeschäften möglich ist, wird in der Arbeit behandelt.

Der letzte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Be- oder Verarbeitung an Gegenständen in Verbindung mit Dreiecksgeschäften. Es folgt eine Auseinandersetzung wer von den drei Beteiligten den Auftrag für die Be- oder Verarbeitung erteilten darf, damit dies für das Dreiecksgeschäft nicht schädlich ist.

Abschließend folgt eine Zusammenfassung über die ausgearbeiteten Ergebnisse.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with special issues relating to intra-Community triangulation. It aims towards listing the different variants of the failed intra-Community triangulation and the avoidance of mistakes.

The first part of the thesis shows an overview of the general requirements of Article 25 VAT Act as well as the place of intra-Community acquisition and tax exemptions for the intra-Community acquisition of goods. The respective obligations of the participants are described.

The next chapter examines an intense contemplation of the specifics in conjunction with failed intra-Community triangulation. The issue of the VAT right of dispose is broached and the assignment of mobile and immobile supply is discussed.

The chapter evidence of transport or dispatch in the case of intra-Community deliveries deals with the obligation of the supplier to provide the goods and their consequences in case of failure of proof. A brief digression follows on the topic evidence, free consideration of evidence and documents.

The next chapter deals with the question whether it is detrimental to an intra-Community triangulation if the entrepreneur has a VAT number in the country of origin and/or in the country of destination. The question of whether the triangular rules can be applied to more than three parties is broached in the chapter entitled "Participant". This is followed

by a legal comparison with Germany.

Furthermore, this thesis presents the consequences of an incorrect invoice of the acquirer and the non-compliance of the declaration obligations. An important chapter deals with the consequences of a failed intra-Community triangulation and the question of restructuring. It shows whether and how the proof of taxation is possible.

The last part of the thesis deals with working or processing of goods in connection with intra-Community triangulation. An examination follows on who is allowed to place an order, so that this is not detrimental to the intra-Community triangulation.

Finally, the thesis presents a summary of the results.