Titelaufnahme

Titel
Das Kohärenzgefühl in Bezug auf die erbliche Huntington Erkrankung / vorgelegt von: Maximilian Weissensteiner
VerfasserWeissensteiner, Maximilian
Erschienen2017
Umfangiv, 107 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Datum der AbgabeMai 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Huntington Erkrankung / Huntington Krankheit / Kohärenzgefühl / generalisierte Widerstands-Ressourcen / Biografisch-narratives interview / Biografischer Zeitbalken
Schlagwörter (EN)Huntington's disease / Sense of Coherence / Generalized Resistance Resources / Biografic-narrative interview / biografical time bar
Schlagwörter (GND)Erbkrankheit / Case Management
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-480 Persistent Identifier (URN)
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Das Kohärenzgefühl in Bezug auf die erbliche Huntington Erkrankung [1.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Die vorliegende Masterarbeit fasst die subjektiven Perspektiven und persönlichen Erlebnisse von Menschen mit der Huntington Krankheit in den Blick. Im Verlauf des Forschungsprozesses sollte der Frage nachgegangen werden, wie betroffene Menschen dieses bis heute unheilbare Erbleiden im Hinblick auf das Kohärenzgefühl erleben und verarbeiten. Anhand dieser Perspektive galt es ferner ebenso zu ermitteln, welchen Beitrag die Klinische Soziale Arbeit zur Unterstützung und Betreuung dieser Menschen bieten kann.

Im Rahmen des qualitativen methodischen Verfahrens wurden hierbei mittels biografisch-narrativer Interviews vier Personen befragt, welche sich bereits im manifesten Krankheitsverlauf befinden. An zwei dieser Gespräche hat jeweils auch eine angehörige Person teilgenommen und für den Gesprächsverlauf unterstützende Informationen bereitgestellt. Ausgewertet wurden diese Interviews anhand der Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring. Darüber hinaus wurden ergänzend die beiden Hauptverantwortlichen der Huntington-Selbsthilfegruppe in Wien bezüglich eines von ihnen initiierten Kongresses zu dieser Erkrankung befragt. Ferner werden auch die persönlichen Eindrücke, welche im Rahmen von teilnehmenden Beobachtungen bei zwei Treffen der Selbsthilfegruppe durchgeführt wurden, geschildert.

Die erhobenen Erkenntnisse dieser Arbeit deuten daraufhin, dass die Huntington-Erkrankung immense Auswirkungen auf unterschiedliche Bereiche des Lebens hat. Einen besonderen Wendepunkt im Leben der Menschen stellt hierbei vor allem die Diagnose der HK dar. Durch den biografischen Fokus konnte angemessen veranschaulicht werden, welche damit verbundenen Herausforderungen und Formen der Bewältigung sich im Leben der Personen zeigen. Demgegenüber wurden die einzelnen Aspekte des Kohärenzgefühls als ein wichtiger Indikator für den persönlichen Umgang mit der Erkrankung in das Zentrum des Forschungsinteresses gestellt. Im Zusammenhang hiermit haben sich Methoden der psychosozialen Diagnostik und das Case Management als unterstützende Zugänge für die klinische Soziale Arbeit heraus gezeichnet.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

The following master thesis focuses on the subjective perspectives and personal experiences of people with Huntingtons disease. On the course oft the research process it was of interest, how affected persons experience and process this incureable disease in view oft the sense of coherence. On the basis of those perspectives it was equally important to ascertain which contribution clinical social work could provide to support and guide these persons.

Within the scope of the qualitative methodic process, four persons who were already living with the manifest progression of the disease, were consulted via biographical-narrative interviews. On two of those interviews a relative participated in the conversation and was providing with information to support the interview process. The interviews were evaluated by the Inhaltsanalyse according to Philipp Mayring. Furthermore the two people in power of the Huntington self-help group in Vienna were questioned about the congress hosted by them regarding this disease. In addition the personal impressions of two participatory observations of the self-help group sessions are going to be illustrated.

The ascertained results of this research indicates that huntingtons disease has a profound impact on different aspects of life. Especially the diagnosis marks a critical turning point in the lives oft he persons. With the help of the biographical focus the challenges and individual coping strategies associated with the illness can be exemplified appropriatly. In contrast particular aspects of the Sence of Coherence as an indicator for the personal handling of the disease are in the focus of interest for this research. In connection with this theories, different methods of the psychosocial diagnosis and Case Management drew seperatly as supporting approaches for Clinical Social Work.