Titelaufnahme

Titel
Führungskräfte in der Sozialwirtschaft - Zwischen sozialer Verantwortung und ökonomischer Zielsetzung
VerfasserBerger, Silvio
Betreuer / BetreuerinPennerstorfer, Astrid
Erschienen2017
Umfangvii, 117 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Datum der AbgabeApril 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Ökonomisierung / Führung / Führungsdilemmata / Spannungsfelder / Soziale Verantwortung / Quantitative Sozialforschung
Schlagwörter (EN)Economization / Leadership / Management dilemma / Area of tension / Social responsibility / Quantitative social research
Schlagwörter (GND)Nonprofit-Bereich / Unternehmenskultur / Förderung / Führungskraft / Kommerzialisierung
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-268 Persistent Identifier (URN)
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Führungskräfte in der Sozialwirtschaft - Zwischen sozialer Verantwortung und ökonomischer Zielsetzung [4.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Betriebswirtschaftliche Überlegungen sowie Zielvereinbarungen wurde in Unternehmen des sozialen Sektors eine lange Zeit eine untergeordnete Rolle zugewiesen. Im Gegensatz zu For-Profit-Unternehmen, die diese Techniken fest in Ihrer Unternehmenskultur verankert haben. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden nun diese Methoden für Unternehmen im sozialen Sektor eine zwingende Notwendigkeit um Fördergelder zu erhalten oder mit stagnierenden Zuschüssen zu arbeiten. Die Adaption dieser Maßnahmen stellt viele Führungskräfte vor schwierige Entscheidungen. Die bestmögliche Erfüllung der sozialen Verantwortung unter monetären Restriktionen. Wie tiefgreifend diese Entwicklung wirklich ist, bei der die Literatur von „Ökonomisierung des Sozialbereichs“ spricht, soll diese Arbeit versuchen zu klären. Dafür betrachtet sie in einer theoretischen Auseinandersetzung die derzeitige Situation aus dem wirtschaftlichen und personellen Blickwinkel.

Im Zuge dieser Arbeit soll geklärt werden, wo, wann bzw. in welchen Situationen die Spannungsfelder auf unterschiedlichen Ebenen der Organisation im sozialwirtschaftlichen Bereich wahrgenommen werden, und wie sich diese schlussendlich auswirken.

Diesen Fragen gilt es in einer quantitativen Studie (Onlinefragebogen) nachzugehen. Das Ziel ist es, mehr Klarheit über die Häufigkeit und Intensität der Belastungssituationen zu erhalten und in Folge dessen zu erfahren, in wie fern mit Führungsdilemmata adäquater umgegangen werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Social organizations have often neglected business considerations and target agreements. Profit-oriented companies have embraced these techniques as part of the success of their organization. Nowadays budged restrictions or cuts in funding have forced social organizations into using more business considerations. This development however also means that two seemingly opposing poles hit on each other, thus providing tensions on the leadership level. What it means is that one management task is of course to take care of social responsibility, but on the other hand the economic targets cannot be ignored at all. How profound this development really is, in which literature speaks about "economization of the social field", this work has to clarify. To get a result, it examines the current situation from the economic and personnel point of view in a theoretical discussion. At the same time, these two interfaces show the tension in the actions of managers.

In relation to this topic, it has to be clarified where, in which situations the stress areas are perceived at different management levels in social economy and how it finally impacts everyone.

These questions are being addressed in the course of a quantitative study (online questionnaire). The aim is to get more clarity about the frequency and intensity of the stress situations and, as a result, to find out how extent management dilemmas can be adequately circumvented.