Titelaufnahme

Titel
Wahrnehmung der Indoor-Angebote der Offenen Jugendarbeit in Wien durch potenzielle jugendliche Nutzerinnen
VerfasserHanko, Nathalie
GutachterZierer, Brigitta
Erschienen2017
Umfang107 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Datum der AbgabeApril 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Offene Jugendarbeit / Indoor-Angebote / potenzielle jugendliche Nutzerinnen / quantitative Studie
Schlagwörter (EN)open youth work / indoor offers / potential female users / quantitative survey
Schlagwörter (GND)Sozialpädagogik / Jugendarbeit / Wohngemeinschaft
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Zusammenfassung (Deutsch)

Schon lange ist in der Kinder-und Jugendhilfe in Österreich zu beobachten, dass mehr männliche als weibliche Jugendliche die Angebote der Offenen Jugendarbeit wahrnehmen. Als Hauptgrund für dieses Ungleichgewicht wird häufig die dominante Raumaneignung der männlichen Jugendlichen genannt. Aus diesem Grund hat sich diese Arbeit das Ziel gesetzt herauszufinden, wie bekannt die Indoor-Angebote der Offenen Jugendarbeit bei Mädchen sind und warum diese von der weiblichen Zielgruppe weniger genutzt werden. Bei der Stichprobe handelt es sich um potenzielle jugendliche Nutzerinnen in Wien, die zu den Angeboten der Offenen Jugendarbeit befragt wurden. Realisiert wurde dieses empirische Vorhaben durch eine quantitative Befragung mittels Fragebogen, die im öffentlichen Raum in zwei Wiener Gemeindebezirke durchgeführt wurde.

Im Theorieteil wird auf die Jugendphase, ihre Kennzeichen sowie Entwicklungsaufgaben eingegangen. Zudem werden auch geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Buben und Mädchen sowie die Raumaneignung bei Jugendlichen thematisiert. Einen bedeutenden Teil stellen das Freizeitverhalten, die Werte und Lebenseinstellungen von Jugendlichen dar. Anschließend daran findet eine Auseinandersetzung mit Inhalten der Offenen Jugendarbeit, wie die Zielgruppen, Ziele und Leitbilder sowie deren Angebotsformen, statt.

Der empirische Teil der Arbeit stellt sowohl das empirische Forschungsvorhaben, als auch die Ergebnisse der 146 durchgeführten Befragungen detailliert vor. Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Mehrheit der befragten Mädchen zwar schon von Jugendzentren gehört hat, jedoch diese bisher noch nicht besucht hat. Dabei spielen die eigenen FreundInnen eine wichtige Rolle, welche einen großen Einfluss darauf haben, wie die Jugendzentren wahrgenommen und genutzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In the Austrian child-and youth services it has been observed for a long time that more male than female adolescents are making use of the services provided by the open youth work. The dominant appropriation of space of female target audience is frequently considered to be the main reason for this inbalance. Due to this reason this master thesis aims on finding out how much awareness there is among female adolescents for the indoor offers of the open youth work in Vienna and why girls are visiting the youth centres less often. The sample of the survey consists of potential female users, who were asked about their opinion to the offers provided by the open youth work. The study with its empirical approach was realised using a questionnaire, the quantitative survey was carried out in the public space.

The theoretical part of this master thesis addresses the indicators and development tasks of the adolescence. Addressed are, among other things, the focus lies on the gender-specific differences between boys and girls as well as the appropriation of space of adolescents. Main topics are the leisure activities, values and the attitudes of adolescents. In addition to this, issues of the open youth work such as the target audience, goals and general principles, as well as its types of offer are discussed.

The empirical part of this master thesis illustrates the research project as well as the results of the survey with its 146 participants. The results indicate that the majority of the participants knows about youth centres but did never visit them. In this context friends play a decisive role in the participants life, since they greatly influence how the subjects perceive youth centres.