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Title
Ausbildungs- und Berufswahl von Männern für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege.
Additional Titles
Mens decision for choosing vocational training and professional career in the profession of upper grade of health and medical care.
AuthorNowak, Hermann
Thesis advisorKulhanek-Wehlend, Gabriele ; Mogg, Christina
Published2017
Descriptionvi, 148 Blatt
Institutional NoteWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Date of SubmissionOctober 2017
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Atypische Ausbildungswahl / Atypische Berufswahl / Ausbildungswahl / Ausbildungswahlmotive / Beruf / Berufswahl / Berufswahlmodel / Berufswahlmotive / Berufswahltheorie / Gehobener Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege / Geschlechtsspezifische Ausbildungswahl / Geschlechtsspezifische Berufswahl / Gesundheits- und Krankenpflegegesetz / Endogenes Berufswahlmotiv / Exogenes Berufswahlmotiv / Frauenberuf / Horizontale Segregation / Konzentration / Segregation / Männerberuf / Novellierung des österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes / Typischer Männerberuf / Typischer Frauenberuf / Vertikale Segregation
Keywords (EN)non typical vocational training / vocational training / motives of vocational training / career / career choice / motive of career choice / theory of career choice / nursing / health and medical law / endogenously career choise motive / exogenously career choise motive / female profession / horizontal segregation / concentration / segregation / male profession / current health and medical law amendment / typical male profession / typical female profession / vertical segregation
Keywords (GND)Berufswahl / Krankenpfleger
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-2117 Persistent Identifier (URN)
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Ausbildungs- und Berufswahl von Männern für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege. [2.27 mb]
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Abstract (German)

Die Masterarbeit untersucht die Motive von Männern, die einen umgangssprachlich - „typischen Frauenberuf“, nämlich den Beruf des „Gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege“ wählen. Aufgrund verschiedener Faktoren, vor allem die demoskopische Entwicklung in Österreich, die zunehmende Konkurrenzsituation am Ausbildungssektor sowie insbesondere verschärfte Zugangsbedingungen zur Ausbildung scheint in den nächsten Jahren ein Rückgang an InteressentInnen für diesen Beruf sowie für die dazugehörige Ausbildung und ein daraus resultierender Fachkräftemangel möglich. Ein erhöhter Männeranteil in Ausbildung und Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege könnte dazu beitragen, diesen potentiellen Mangel an hochqualifizierten Arbeitskräften zu kompensieren.

Eine notwendige Voraussetzung zur Entwicklung von Maßnahmen zur Steigerung des Anteils von Männern im Pflegeberuf ist die Kenntnis der Ausbildungs- beziehungsweise der Berufswahlmotive von potentiellen Gesundheits- und Krankenpflege-MitarbeiterInnen, insbesondere aber von Männern, die sich derzeit in einer entsprechenden Ausbildung befinden. Mit Hilfe einer Befragung von 258 SchülerInnen und StudentInnen in der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege in Wien, welche im Frühjahr 2017 mittels eines standardisierten Fragebogens durchgeführt wurde, konnten neben allgemeinen insbesondere geschlechtsspezifische Motive der Befragten zu dieser Berufs- und Ausbildungswahl erhoben werden.

Die vorliegende Arbeit belegt, dass Männer von sechs Motivkategorien bei ihrer geschlechtsspezifisch atypischen Ausbildungs- beziehungsweise Berufswahl geleitet werden und dass auch geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen den Motiven der Ausbildungs- beziehungsweise Berufswahl der zukünftigen weiblichen und männlichen Berufstätigen der Gesundheits- und Krankenpflege existieren. Die derzeit stattfindende Akademisierung von Ausbildung und Berufsbild der Gesundheits- und Krankenpflege zeigt dagegen keine eindeutigen Auswirkungen auf das Wahlverhalten.

Mit den Ergebnissen dieser Arbeit können empirische Grundlagen für allfällige Maßnahmen zur Erweiterung auch des männlichen Interessentenkreises - für Ausbildung und Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege zur Verfügung gestellt werden. Der Fokus sollte dabei auf den Bereich eigener Erfahrungen von Männern mit Aspekten der Pflege gelegt werden, ein Bereich der Männer in deutlich höherem Maß als Frauen für die Wahl eines Pflegeberufs motiviert.

Abstract (English)

The master thesis analyzes reasons and motivation of men, who choose a so called „typical female profession“ - the service of health and medical care in Austria for their vocational training and profession. Due to different reasons, i.e. id est - the austrian demoscopic development, increasing competition in vocational training possibilities and espacially intensified conditions of access to vocational training for this profession may lead to potential shortage of highly qualified workers in Austria. An increasing male representation at this profession may compensate this lack on highly qualified professionals.

To increase the male representation in care professions, knowledge about motivation of men who actually choose this vocational training for their later professional life is necessary. For this purpose in spring 2017 a survey by means of a standardizied questionaire among 258 relevant students in vienna was conducted. Themes of this survey were gender-specific motives for male choice of this specific vocational training and professional career.

The results of this master thesis documents, that men are led by six motiv categories, when deciding for a non typical male vocational training and professional career. The results of the survey also proves that there are differences between sexes regarding the different motives for choosing vocational training and professional career in professional nursing. No proof could be found, that the recent academical approach in vocational training and professional career in nursing resulted in higher attraction of male persons.

With the results of this work, empirical foundations can be made available for implementation of measures to increase potential male interest group vocational training and professional career in highly professional nursing: Focus could be set in personal experience of men in nursing or care.

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