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Title
Gesund sein lernen!? Ein Schulungskonzept zur Unterstützung von nachhaltigen Gesundheitsverhaltensänderungen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung für Pflegende im Krankenhaus
Additional Titles
Learning to be healthy!? A training concept to support sustainable health behavior changes within the framework of occupational health promotion for nurses in hospitals
AuthorSommer, Ursula
Thesis advisorKulhanek-Wehlend, Gabriele ; Mogg, Christina
Published2017
Descriptionxi, 123 Blatt
Institutional NoteWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Date of SubmissionSeptember 2017
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Gesundheitskompetenz / Gesundheitsverhalten / Modelle des Gesundheitsverhaltens / Betriebliche Gesundheitsförderung / Konstruktivistische Didaktik / Ermöglichungsdidaktik / Projektorientiertes Lernen
Keywords (EN)Health literacy / Health behavior / Models of health behavior / Occupational health promotion / Constructivist didactics / Empowerment didactics / Project-oriented learning
Keywords (GND)Gesundheitsförderung / Schulung / Krankenhaus
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Abstract (German)

Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Schulungskonzept zur Stärkung der Gesundheitskompetenz Pflegender in einem Krankenhaus entwickelt. Bildung hat einen zentralen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten (vgl. Statistik Austria, 2016, S. 18). Je mehr Wissen über gesundheitsrelevante Themen vorhanden ist, umso eher wird dieses auch umgesetzt. Obwohl Pflegende über ein solides Grundwissen verfügen, verhalten sie sich oft nicht gesundheitsförderlich. Gewohnte Verhaltensmuster sind sehr resistent gegen Veränderungen (vgl. Faltermaier, 2017, S. 166). Deshalb werden in dem hier entwickelten Schulungskonzept einerseits Inhalte und Strategien zur Veränderung des Gesundheitsverhaltens sowie andererseits Inhalte zu den klassischen Präventionsthemen Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit vermittelt.

Die Literatur und die Datenbanken wurden hinsichtlich nachhaltig wirksamer Modelle zur Veränderung des Gesundheitsverhaltens durchsucht. Aufgrund der Vermischung der Modelle und fehlender Längsschnitterhebungen konnte für keines der fünf untersuchten Modelle bzw. Theorien eine nachhaltige Wirksamkeit festgestellt werden. Stattdessen wurden erfolgreiche Maßnahmen identifiziert.

Die Erkenntnis ist, dass die Veränderung des Gesundheitsverhaltens ein Bildungsprozess ist, der viele Parallelen mit dem Lernen an sich aufweist. Reflexionen über frühere Erfolge oder Misserfolge können vorausschauend genutzt werden. Dadurch steigen die Selbstwirksamkeitserwartung und die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg. Das Schulungskonzept ist auf einen langfristigen, nachhaltigen Prozess ausgerichtet, in dem die Teilnehmenden ihre eigenen Gesundheitsziele umsetzen.

Abstract (English)

In the course of this thesis, a training concept that intends to strengthen the health literacy of nurses was worked out. Education has an important influence on the health behavior (cf. Statistik Austria, 2016, 18). The more knowledge about health-related issues is available, the sooner it will be put into practice. Although nurses have a sound knowledge, they often dont act in a health-promoting way. Accustomed behavior patterns are very resistant to changes (cf. Faltermaier, 2017, 166). In this basic course for health agents, contents and strategies for changing the health behavior as well as knowledge about physical activity, nutrition and mental health will be provided.

Literature and data bases were searched for effective models of changing health behavior. However, the author was not able to find a sustainable effect of the examined five models and/or theories because the models and/or theories were blurred and longitudinal studies were missing. Instead, successful measures were identified.

This thesis shows that the change of health behavior is a learning process. Reflections on former achievements and failures can be used in the future. Thus, the self-efficacy expectation and the probability of success increase. The training concept focusses on a long-term, sustainable process. The participants implement their own health objectives.