Titelaufnahme

Titel
The Establishment of a Porcine Model of Persistent Inflammation in Chronic Wounds / Vorgelegt von: Nina Bucher
Weitere Titel
Die Etablierung eines Modells für die dauerhafte Entzündung von chronischen Wunden im Schwein
AutorInnenBucher, Nina
GutachterWiesner, Christoph
Erschienen2017
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeNovember 2017
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Wundmodell / Dauerhafte Entzündung / Resiquimod / Wundeinschätzung / Personalisierte Therapie
Schlagwörter (EN)Wound Model / Persistent Inflammation / Resiquimod / Wound Assessment / Personalized Therapy
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-4684 Persistent Identifier (URN)
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The Establishment of a Porcine Model of Persistent Inflammation in Chronic Wounds [2.55 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Obgleich die Mehrheit aller chronischen Wunden gut auf konventionelle Therapieformen anspricht, gibt es einzelne Fälle, wo selbst nach einer angemessenen Zeitspanne keine Heilung einzutreten scheint. Darum ist von der Ähnlichkeit zwischen menschlicher- und Schweinehaut Gebrauch gemacht worden, um ein Modell zu entwickeln, welches sowohl eine fortdauernde Entzündung in chronischen Wunden als auch eine innovative Technologie in der personalisierten Medizin darstellen soll, mit der Fähigkeit das optimale Behandlungsverfahren für individuelle Patienten bereitstellen zu können.

Resiquimod (R848), ein niedermolekularer Toll-like Rezeptor (TLR7/8) Agonist war daher im Fokus der Forschung, um einen chronischen Wundstatus in Schweinen (n=4) zu generieren. Dafür wurden Vollhautwunden von 6mm Durchmesser generiert und resultierende Wunden anhand topischer Applikation über fünf aufeinander folgende Tage hinweg mit verschiedenen Konzentrationen an R848 (0,1% und 0,05%) behandelt. Gleichzeitig wurden Propylenglykol (PG), das liquidierende Vehikel, sowie humane Serum Proben als Negativkontrollen eingesetzt. Die Wundgröße und Entzündungsparameter wurden 15 Tage lang beobachtet und aufgenommen.

R848 ist in der Lage einen fortwährenden Inflammationsstatus in Wunden zu erzeugen. Während die Konzentration von 0,1% reduziert werden musste, um einer unverhältnismäßigen Wundprogression entgegenzuwirken, kann eine Konzentration von 0,05% einen chronischen Wundstatus aufrechterhalten, solange die topische Applikation fortgesetzt wird. Das maximale Wundausmaß konnte am Tag 6 beobachtet werden wohingegen bereits 2 Tage nach Behandlungsstopp eine Heilung eintrat. Kein signifikanter Unterschied zwischen der Entwicklung der mit jeweils PG oder humanem Serum behandelten Wunden wurde festgestellt. Diesbezüglich kann eine systemische Entzündungsreaktion sowie die Invasivität jener Proben ausgeschlossen werden.

Diese Forschungsergebnisse repräsentieren das erste präklinische Modell einer fortwährenden Entzündung innerhalb von chronischen Wunden, erzeugt durch R848. Folgende Adaptionen werden klären, ob und wie der chronische Status dieser Wunden aufrechterhalten werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Although the majority of chronic wounds respond well to conventional treatment, some chronic wounds fail to heal within an appropriate time frame despite the best care. Hence, it was taken advantage of the similarity between human and porcine skin to establish a model mimicking persistent inflammation in chronic wounds as well as providing a cutting-edge technology in personalized medicine, designed to predict the appropriate treatment required by individual patients.

Resiquimod (R-848), a small molecule toll-like receptor (TLR7/8) agonist was investigated to induce a chronic wound status in pigs (n=4). Full thickness wounds were generated with 6mm biopsy punches and were treated with different concentrations of R-848 (0.1% and 0.05%) via topical application of a single daily dose of 50l for five days consecutively. Propylene glycol (PG), representing the vehicle dissolving R-848, and human serum served as controls. Wound size and inflammation were scored daily for 15 days.

R-848 turned out to be potent to induce persistent inflammation in wounds. Whilst 0.1 % had to be adjusted in concentration to counteract inappropriate wound progression, a constant dose of 0.05 % maintained a persistent inflammation as long as application was continued. Maximum wound severity was reached on day 6 and inflammation started to decline 2 days after treatment was terminated. No significant difference was observed between the progression of wounds treated with PG and human serum respectively, suggesting that a systemic impact and the invasiveness of these probes can be precluded.

Conclusively, we established the first preclinical model for persistent inflammation present in chronic wounds, maintained by the application of R-848. Subsequent adaptations will investigate whether and how a chronic status can be prolonged.

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