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Title
Der Umgang von Führungskräften im basalen und mittleren Pflegemanagement mit PatientInnen- und BesucherInnenaggression - Eine qualitative Untersuchung
Additional Titles
How leaders in the lower and middle nursing management deal with aggressive behavior of patients and visitors - A qualitative study
AuthorMauerhofer, Lukas
Thesis advisorLilgenau, Anneliese ; Prohaska, Shajen
Published2017
Description134 Blatt
Institutional NoteWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Date of SubmissionNovember 2017
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Aggression / Gewalt / Pflege / BesucherInnen / PatientInnen / Akutspital / Management / Führung / Deeskalation / Stationsleitung
Keywords (EN)aggression / violence / nursing / visitors / patients / acute care hospital / management / leadership / de-escalation / charge nurse.
Keywords (GND)Pflegemanagement / Aggression / Führungskraft
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-2236 Persistent Identifier (URN)
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Der Umgang von Führungskräften im basalen und mittleren Pflegemanagement mit PatientInnen- und BesucherInnenaggression - Eine qualitative Untersuchung [2.24 mb]
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Abstract (German)

Hintergrund: Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass viele Pflegepersonen im Akut- spital nahezu alltäglich mit PatientInnen- und BesucherInnenaggression konfrontiert sind. Es besteht bisher ein Mangel an Forschungsarbeiten, die untersuchen, wie Führungs- kräfte mit Aggressionsereignisse von PatientInnen und BesucherInnen umgehen.

Ziel: Ziel der Arbeit ist es, den Umgang mit Aggressionsereignissen aus der Perspektive von Pflegepersonen aus dem basalen und mittleren Management innerhalb eines Akutspi- tals darzulegen.

Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein qualitativer Forschungsan- satz gewählt, wobei die Datenerhebung mit sieben leitfadengestützte Interviews vollzogen wurde. Die Datenauswertung erfolgte in Anlehnung an die zusammenfassende Inhaltsana- lyse nach Mayring. Die gesamte Forschungsmethodik wurde mit einer umfassenden Lite- raturanalyse kombiniert.

Ergebnisse: Nach erfolgter Datenauswertung können die Ergebnisse mit sechs gebildeten Kategorien dargestellt werden: Aggressionsereignisse wahrnehmen, MitarbeiterInnen stär- ken, Sicherheitsumgebung schaffen, Deeskalationsinterventionen setzen, Bewältigung un- terstützen, Beitrag von der Organisation einfordern.

Schlussfolgerungen: Die Führungskräfte sind bemüht, mittels verschiedener Maßnah- men, die MitarbeiterInnen bestmöglich zu schützen. Um beim Umgang mit Aggressionser- eignissen die Erwartungshaltungen der MitarbeiterInnen besser zu erfüllen, sind gegensei- tige Rollenabklärungen erforderlich. Vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten für die Nachsorge werden unstrukturiert und eingeschränkt bereitgestellt. Daher müssen in der Organisation Strukturen geschaffen werden, welche eine systemische Nachbearbeitung von Aggressionsereignissen ermöglicht und die Führungskräfte bei der Unterstützung stärkt.

Abstract (English)

Background: Its scientifically proven that many nurses have to deal with aggressive be- havior of patients and visitors nearly every day in general hospitals. There is a lack of em- pirical studies that investigate how leaders deal with this aggressive behavior.

Aim: This thesis describes the way to deal with aggressive behavior from the view of nurses in middle management positions within an acute care hospital.

Methods: This study used a qualitative social research approach. Data were collected through seven guideline based personal interviews. The analysis of data was done by the qualitative content analysis by Philipp Mayring. In addition to that there was done a comprehensive literature review.

Findings: The results were presented in the form of six categories: awareness of aggressive behavior, empowerment of employees, creating security environment, taking de-escalation measures, support for coping, calling for contribution of the institution.

Conclusions: The leaders make great efforts to protect their employees. To meet the employees expectations understandings of roles must be clear, though. Follow-up support is offered in an unstructured and limited way. In order to provide appropriate follow-up support and to empower the leaders adequate structures must be established at the institution.

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