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Title
Die Aufgaben und Kompetenzen der Führung in der Prävention von Gewalt und Aggressionen gegenüber professionellen Pflegepersonen
Additional Titles
Leadership tasks and competencies in the prevention of violence and aggression towards professional staff nurses
AuthorTepeliga, Diana
Thesis advisorRebitzer, Gerlinde ; Lilgenau, Anneliese
Published2017
Description125 Blatt
Institutional NoteWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Date of SubmissionAugust 2017
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Gewalt / Aggression / Pflege / Pflegekräfte / Führung / Leadership / Management / Prävention / Supervision / Deeskalation / Führung / Personalführung / Pflegemanagement
Keywords (EN)Violence / Aggression / Staff nurses / Leadership / Leadershiproles / Nurse management / Nursing ward / Workplace violence / Health sector / Health care workers / Prevention / Clinical supervision / Nurse leader / Violence prevention / De-escalation
Keywords (GND)Führungskraft / Gewalt / Prävention
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-2249 Persistent Identifier (URN)
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Die Aufgaben und Kompetenzen der Führung in der Prävention von Gewalt und Aggressionen gegenüber professionellen Pflegepersonen [1.2 mb]
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Abstract (German)

Heutzutage sind Gewalt und Aggressionen in allen Bereichen unseres Lebens anzutreffen. Auch das Setting der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege bleibt davon nicht verschont. Zahlreiche internationale und nationale Studien weisen auf eine hohe Prävalenz beider Phänomene hin, wobei die Psychiatrie, die Notfallversorgung und die Langzeitpflege die am meisten betroffenen Abteilungen sind. Ob die Taten von den Pflegenden gegen die PatientInnen gerichtet sind, zwischen den Pflegebedürftigen selbst entstehen oder aber auch von PatientInnen gegenüber Pflegepersonen ausgeübt werden, weisen beide Themen auf ein komplexes Geschehen hin. Bezogen auf aggressive Übergriffe von PatientInnen auf professionelle Pflegepersonen, sind die Folgen und das Erleben solcher Situationen für die Opfer schwer zu überwindende Ereignisse. Psychische Belastungen, physische Verletzungen und soziale Beeinträchtigungen sind nur einige der möglichen negativen Auswirkungen infolge von Übergriffen durch pflegebedürftige Personen. In diesem Fall spielen die Führungskräfte eine bedeutende Rolle dabei, wie mit Gewalt, Aggressionen und der Nachsorge der Opfer professionell umgegangen wird. Anhand ihrer Aufgaben und Kompetenzen als LeiterInnen sind sie verpflichtet, für die Sicherheit aller an der Pflege beteiligten AkteurInnen zu sorgen. Das impliziert, dass sie die notwendigen und entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um im Sinne einer erfolgreichen Prävention von Gewalt und Aggression aktiv mitzuwirken. Hierfür steht ihnen und auch den Pflegepersonen ein breites Spektrum an Maßnahmen und Instrumenten zur Verfügung, die der Vorbeugung und Vermeidung weiterer gefährlicher Konflikte dienen.

Abstract (English)

Today, violence and aggression are present in all areas of our lives. The field of professional health and medical care is not an exception. Numerous international and national studies outline a high prevalence of both phenomena, with psychiatry, emergency care and long-term care being the most affected departments. Whether deeds are performed by the nurses against the patients, between the patients in need of care, or also by patients to nurses, both subjects point to a complex occurrence. In terms of patient aggressions against professional caregivers, the consequences of such situations are difficult to overcome by the victims. Mental stress, physical injuries and social impairments are only some of the possible negative effects that may occur. In this case, the leaders play a significant role in responding professionally to violence, aggression and aftercare of victims. According to their duties and responsibilities as leaders, they are obliged to ensure the safety of all actors involved in the care process. This implies that they must take the necessary and appropriate measures to actively participate in the successful prevention of violence and aggression. To this end, they have a broad range of measures and instruments are at their disposal, so as to help prevent further dangerous conflicts.

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