Titelaufnahme

Titel
Freiräume im Wohnumfeld. : Nutzen und Bedeutung räumlicher Ressourcen und begleiteter wohnortnaher Gelegenheitsstrukturen für die Entwicklung und Entfaltung von Handlungskompetenzen durch Bewohner*innen unterschiedlicher sozialer Lagen im Wr. Gemeindebau. / vorgelegt von: Bernd Rohrauer
Weitere Titel
Free spaces in living environments.Benefits, meanings and importance of spatial resources and accompanied occasion -structures in residential environments, for developing action competences by habitants in different conditions of life.
AutorInnenRohrauer, Bernd
GutachterStoik, Christoph ; Kirsch-Soriano, Katharina
Erschienen2017
Umfangviii, 188 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeSeptember 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Soziales Kapital / Handlungskompetenz / Gelegenheitsstruktur / Binnenorientierung / Kontexteffekte / Lebenslagen / freiwilliges Engagement / Ehrenamt / Benachteiligung / Gemeindebau / kommunales Wohnen / Ermöglichung / Empowerment / umweltvermitteltes Lernen / Aktivierung / Sozialraumorientierung / Gemeinwesenarbeit / Stadtteilzentren / BewohnerInnenzentren / Stadtteilarbeit / Interkulturalität / Gender / Ausschließung / Macht
Schlagwörter (EN)social capital / occupational competence / occasion structure / inward orientation / context effect / circumstance / voluntary work / council housing / municipal housing / disadvantage & disability / enablement / environmental learning / activation / community work / community organizing / community center / interculturality / gender / exclusion / power
Schlagwörter (GND)Sozialer Wohnungsbau / Gemeindebau / Wohnumfeld / Aktionsraum
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-1869 Persistent Identifier (URN)
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Freiräume im Wohnumfeld. [10.26 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von wohnortbezogenen Freiräumen als Quellen für (absichtslose und zufällige) soziale Interaktionen. Untersuchungsrelevant ist dabei die Annahme, dass Menschen, die von strukturellen Benachteiligungen oder gesundheitlichen Einschränkungen betroffen sind, bei der Erfüllung ihrer Bedürfnisse, stärker auf Ressourcen der Wohnumgebung angewiesen sind. Dies betrifft im Besonderen die Bedürfnisse nach sozialen Interaktionen, sinnerfüllter Zeitgestaltung und gesellschaftlichen Teilhabeerfahrungen. Die Wohnumgebung, so die Annahme, erfüllt für Menschen die aufgrund eingeschränkter Aktionsraumgestaltungsmöglichkeiten stark auf die Wohnumgebung zurückgeworfen sind diesbzgl. kompensative Funktionen. Die Frage, der die Untersuchung nachspürt ist, welche Bedeutung solchen Freiräumen hinsichtlich der Ausbildung von individuellem sozialen Kapital und der Erweiterung individueller Handlungsmöglichkeiten zukommt. Differenziert wird dabei zwischen unbegleiteten und professionell konstruierten und inszenierten Freiräumen, welche im Untersuchungskontext als (begleitete) Gelegenheitsstrukturen bezeichnet werden. Im Zusammenhang mit den begleiteten Gelegenheitsstrukturen interessiert dabei insbesondere die Rolle und Bedeutung der professionellen Begleitung. Dies vor dem Hintergrund, aktueller Programme, die stark auf das Ziel fokussieren selbsttragende Strukturen auszubilden, um diese der Selbstverantwortung der NutzerInnen zu überantworten. Weil es empirisch fundierte Vorbehalte gibt, wonach der damit einhergehende Verzicht der Berücksichtigung unterschiedlicher Zugangsvoraussetzungen zu Möglichkeiten der Mitwirkung und der Abhängigkeit von Ressourcen der Wohnumgebung, zur Verstärkung von Benachteiligungseffekten führen kann, widmet sich die Untersuchung auch der Auseinandersetzung mit Faktoren, die eine stärkere Binnenorientierung bedingen. Ausgehend von den identifizierten Gruppen gilt es auf der Grundlage beispielgebender Fallverläufe zu untersuchen, wie unterschiedliche Faktoren bei der Nutzung begleiteter Gelegenheitsstrukturen mit der Ausbildung von sozialem Kapital und Handlungskompetenz zusammenwirkten.

Zusammenfassung (Englisch)

The present survey basically deals with the meaning of open spaces in (urban and suburban) residential areas as a source of (unintentional and/or by chance) social interaction. The assumption, that people dealing with structural discrimination and/or health restrictions are much more dependent on the resources of their immediate living environment, when it comes to fulfill their needs, is mainly relevant in this content. This applies in particular to the needs for social contact and interaction, the meaningful use of time and the opportunity of social inclusion. It is supposed, that the immediate living environment serves some kind of compensation possibilities for those people, who became, because of bio-psycho-social limitations, very reliant on their residential area. One further question this study deals with, is the meaning of open spaces, related to the creation and development of personal and individualized social capital on one hand, and related to the expansion of individual spheres of action on the other. In this context its useful to differentiate between unaccompanied and professionally constructed and staged open spaces (which, in context of this survey, will be identified as accompanied opportunity structures). Following up on this, the main focus lies on role and importance of professional guidance and supervision in case of accompanied opportunity structures. All of these especially against the backdrop of current programs, which strongly focus on the development of self-supporting structures, to be soon transferred into the users (citizens) management and self- responsibility. And because, related to this approach, there already is empirically - based criticism which points on the increase of discrimination-effects by neglecting differences in access and resources, this survey is devoted to the discussion of influences, which can cause a strong domestic orientation. Originating from the identified (user) groups and based on exemplary case histories, it is necessary to explore, how different factors of using accompanied opportunity structures interact with the formation of social capital and the development of action competence.

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