Titelaufnahme

Titel
Die soziale Dimension von Diabetes im Kindes- und Jugendalter. Lücken im Wiener Versorgungssystem? / vorgelegt von: Lisa Ferchländer
Weitere Titel
The social dimension of diabetes in early childhood and youth. Shortcomings in Viennas healthcare system?
AutorInnenFerchländer, Lisa
GutachterSteiner, Elisabeth
Erschienen2017
Umfangvi, 105 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeSeptember 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Chronische Erkrankungen / Diabetes / Gesundheitsversorgung / Wien / Kindes- und Jugendalter / Behandlung / Soziale Unterstützung / Salutogenese / Soziale Dimension von Gesundheit / Klinische Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)Chronic diseases / Diabetes / Health care / Vienna / Childhood and youth / Treatment / Social support / Salutogenesis / Social dimension of health / Clinical social work
Schlagwörter (GND)Diabetes / Jugendhilfe / Gesundheitswesen
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-1816 Persistent Identifier (URN)
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Die soziale Dimension von Diabetes im Kindes- und Jugendalter. Lücken im Wiener Versorgungssystem? [1.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit untersucht die hinreichend bekannte Verbindung zwischen sozialen und gesundheitlichen Faktoren. Das Augenmerk liegt dabei auf Diabeteserkrankungen im Kindes- und Jugendalter, deren zunehmende Prävalenz eine Herausforderung für unser Gesundheitssystem darstellt.

Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die soziale Dimension von Diabetes im Zuge der Behandlung im Wiener Versorgungssystem nicht ausreichend berücksichtigt wird. Begründet wird diese Annahme durch das fehlende Ausmaß sozialer Unterstützung sowie den mangelhaften Einsatz von SozialarbeiterInnen. Darüber hinaus werden Trends bezüglich sozialer Unterstützung gefunden: je mehr soziale Unterstützung in der Stichprobe empfunden wird, desto weniger diabetesbezogene soziale Auswirkungen treten auf, und desto besser wird die glykämische Kontrolle der Kinder und Jugendlichen bewertet.

Eine ausreichende Berücksichtigung der sozialen Dimension von Diabetes in der Behandlung wäre also für betroffene Familien und in weiterer Konsequenz auch für das Gesundheitssystem wünschenswert. Dies umfasst zudem auch die individuelle Betrachtung gewisser Risikogruppen, zu denen, laut Ergebnissen dieser Studie, etwa Familien mit vermehrt erlebten kritischen Lebensereignissen und Krankheiten, aber auch Familien mit destruktiver subjektiver Krankheitswahrnehmung gehören.

Die Profession der Klinischen Sozialen Arbeit verfügt über die Kompetenzen zur Behandlung sozialer Krankheitsaspekte und sollte daher im Sinne einer gleichrangigen Multidisziplinarität vermehrt in die Gesundheitsversorgung miteinbezogen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines the sufficiently well-known connections between social and health factors. The focus of attention lies on diabetes diseases in childhood and youth, whose growing prevalence constitutes a huge challenge for our health system.

Results of this study show that the social dimension of diabetes treatment is not sufficiently taken into consideration in the health care system of Vienna. Reasons given for this statement are the lack of social support reported on the one hand and an inadequate use of social workers on the other hand. Moreover, trends regarding social support are found: the more social support is felt by the study sample, the less negative diabetes-related social consequences occur and the better is the glycaemic control in children rated.

Consequently, it can be assumed that sufficient consideration of the social dimension of diabetes in treatment would be of great value for the affected families and therefore beneficial to the whole health system in general. This also includes an individual observation of certain high-risk groups, among them - according to this study - families with an increased experience of critical life-events and diseases as well as families with a destructive subjective perception of illnesses.

The profession of clinical social work provides competence in the treatment of social aspects of diseases and therefore should be in terms of an equally ranked multidisciplinarity - increasingly involved in health care provision.

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