Titelaufnahme

Titel
(Über-) leben - aber wie? : Ein ressourcenorientierter sozialklinischer Blick auf die Bewältigungsstrategien von asylberechtigten Menschen / vorgelegt von: Rafaela Rosenberger
Weitere Titel
Surviving - but how? A resource-oriented outlook on coping strategies of people entitled to asylum with a special focus on socio-clinical aspects
AutorInnenRosenberger, Rafaela
GutachterKronberger, Gabriele ; Buchegger, Johanna
Erschienen2017
Umfangviii, 103 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeSeptember 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Flucht / Bewältigung / Ressourcen / Resilienz / Klinische Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)escape / coping / resources / resilience / clinical social work
Schlagwörter (GND)Asylberechtigter / Flucht
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Forschungsarbeit entstand im Rahmen des Masterstudiums der

Klinischen Sozialen Arbeit. Dabei handelt es sich um eine qualitative Sozialforschung,

welche sich mit den gesundheitserhaltenden Ressourcen und Bewältigungsstrategien

von asylberechtigten volljährigen Menschen aus Syrien und Afghanistan beschäftigt. Im

Zentrum der Arbeit stehen jene Ressourcen, welche es den Betroffenen ermöglichen ein

Leben nach der Flucht im Aufnahmeland Österreich zu etablieren. Sie versucht

herauszufinden, was die Menschen trotz Kriegs- und Fluchterfahrungen gesund hält und

welche Bewältigungsstrategien die Asylberechtigten, anwenden, um sich ein (Alltags-)

Leben aufzubauen.

Das Ziel der Arbeit besteht einerseits darin, die Bedürfnisse der Klient_innen zu erheben

und so zu einer angepassten Beratung und Unterstützung beizutragen und andererseits

den Fluchtbereich als Einsatzgebiet für die Klinischen Soziale Arbeit zu erschließen.

Da die betroffenen Menschen und ihre Gesundheit und Bedürfnisse im Mittelpunkt der

Forschung stehen, wurde diesen, durch zehn problemzentrierte Interviews, Gehör

geschenkt. Die Interviewteilnehmer_innen umfassen asylberechtigte volljährige Frauen

und Männer aus Syrien und Afghanistan. Alle Teilnehmer_innen weisen

Fluchterfahrungen auf. Die Auswertung der Interviews erfolgte mithilfe der

Themenanalyse nach Froschauer und Lueger. Anhand dieser ließen sich

Kategorisierungen der unterschiedlichen Ressourcen und Bewältigungsstrategien

vornehmen. Die Gliederung der empirischen Ergebnisse erfolgte in Anlehnung an die

Theorie, weswegen sowohl personale als auch situative und soziale Ressourcen sowie

intrapsychische, aktionale und expressive Bewältigungsstrategien erläutert werden. Im

Sinne der Klinischen Sozialen Arbeit erfolgt die Darstellung der Erkenntnisse aus

ressourcenorientierter Sicht.

Die Auswertung zeigte, dass die befragten Personen nicht nur eine Vielzahl

unterschiedlicher aktiver, intrapsychischer und expressiver Bewältigungsstrategien

aufweisen, sondern auch mit ausreichend personalen Ressourcen ausgestattet sind.

Aber dennoch wurde deutlich, dass auch soziale Ressourcen, im Speziellen soziale

Unterstützung benötigt wird, um sich ein neues Leben aufbauen zu können. Die Klinische

Soziale Arbeit könnte daher dieses Feld für sich beanspruchen, sowie psychosoziale

Unterstützung leisten und so die Menschen beim Wiederaufbau ihres gesunden Lebens

unterstützen.

Zusammenfassung (Englisch)

The following research was conducted in the process to achieve a master degree in

clinical social work. It is a qualitative social study dealing with the health preserving

resources and coping techniques of adults from Syria and Afghanistan entitled to be

granted asylum. At the centre of this work are the factors enabling people to establish a

life after fleeing to Austria. The purpose is to find out what keeps people healthy despite

the upsetting experiences of war and escape and which coping strategies they are using

to establish a life again.

The aim of this research was on the one hand to tap into the needs of clients in order to

be able to offer better guidance and contribute to a well-adapted support and on the other

hand to claim this field as a new domain for clinical social work.

Ten problem oriented interviews were conducted to find out about peoples health and

needs. All interviewed participants were male and female adults, who have fled from

Syria or Afghanistan to Austria and who are entitled to be granted asylum. The analysis

has been done according to Froschauer and Lueger by means of which categorisation of

different resources and coping strategies was possible. The structuring of the empirical

results was chosen on the basis of the theory. Hence not only personal but also situative

and social resources as well as intra-psychological, actional and expressive coping

strategies are illustrated. As defined by the clinical social work the findings will be

presented from a resource-oriented view.

The evaluation showed that the people interviewed not only had a wide range of active,

intra-psychological and expressive coping strategies, but were also equipped with

sufficient personal resources. ^However, the work also highlights the necessity of social

resources, especially social support, to enable people to start a new life. Clinical social

work could claim this field and provide the psycho-social support needed in order to help

people rebuild a new healthy life.

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