Titelaufnahme

Titel
Der 10. Wiener Gemeindebezirk in den Medien. : Mediale Imageproduktion aus Perspektive der sozialraumorientierten Sozialen Arbeit. / vorgelegt von: Charel Bleser
Weitere Titel
Vienna's 10th district in the media. Media image production from a socio-spatial-oriented social work perspective
AutorInnenBleser, Charel
GutachterStoik, Christoph
Erschienen2017
Umfang130 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeSeptember 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Wien-Favoriten / Image / Mediatisierung / Marginalisierung / Stigmatisierung / Kritische Diskursanalyse / Kollektivsymbolik / Marginalisierungsdispositiv
Schlagwörter (EN)Wien-Favoriten / Image / Mediatisation / Marginalisation / Stigmatisation / Critical Discourse Analysis / Collective symbolism
Schlagwörter (GND)Image / Sozialraum / Stadtplanung
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Diplomarbeit ist eine Auseinandersetzung mit dem medial verbreiteten Image des 10. Wiener Gemeindebezirks Wien-Favoriten. Weiterhin erfolgt ein Einblick in die Bedeutung medialer Imagekonstruktion für sozialräumlich orientierte Einrichtungen im Bezirk aus den Bereichen der Gemeinwesenarbeit, der Stadtteilarbeit und der soziokulturellen Arbeit. Leitgebende Forschungsfragen sind daher:

1. Welches Image des Bezirks und seiner Bevölkerung lässt sich anhand der medialen Berichterstattung rekonstruieren? Wie charakterisiert sich der Umgang der Medien mit dem Image des Bezirks?

2. Welche Rolle spielt das Image für im Bezirk ansässige soziale Einrichtungen? Wie bewerten diese die Auswirkungen des Images auf das Zielpublikum der jeweiligen Institution und in welchem Maße beeinflussen diese die alltägliche Arbeit?

In dieser Publikation werden Images von Raumeinheiten als ein zentrales Element von Raumwahrnehmung verstanden, womit diesen eine wichtige Rolle bei dem menschlichen Umgang mit Raum beigemessen wird. Für die Umgestaltung eines bestimmten Gebietes durch die Stadtplanung ist dessen Image von zentraler Bedeutung für die Verantwortlichen. Aus sozialarbeiterischer Perspektive sind hauptsächlich die Images benachteiligter Stadtgebiete von Interesse, denn diese können weitreichende Konsequenzen wie unter anderem die Stigmatisierung der EinwohnerInnen haben. Aus diesem Grund sind Stadt(teil)images ein wichtiger Ausgangspunkt von Stadtentwicklungsprogrammen wie “Soziale Stadt”, Quartiersmanagement oder auch “Neighbourhood branding”.

Im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit erfolgt zunächst ein Einblick in theoretische Konzepte der Imageproduktion mit Ausrichtung auf mediale Berichterstattungspraktiken und Images benachteiligter Stadtquartiere. Anschließend werden im zweiten Kapitel die historische Entwicklung sowie aktuelle soziostrukturelle und sozialräumliche Gegebenheiten des 10. Wiener Gemeindebezirks porträtiert. Im empirischen Teil wird anhand einer Auswahl an österreichischen Printmedien untersucht, welche Bilder des Bezirks in der medialen Berichterstattung reproduziert werden. Anschließend erfolgt ein Einblick in die Bewertung des Images von in Wien-Favoriten niedergelassenen Einrichtungen aus dem sozialen Dienstleistungssektor. Weiterhin wird erforscht, welche Bedeutung die jeweiligen Institutionen medialer Imageproduktion und Öffentlichkeitsarbeit beimessen.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper treats the widespread image of Vienna's 10th district Wien-Favoriten in the media. Furthermore, insights in the importance of media image construction for social-space-orientated facilities in the fields of community work, district work and sociocultural work are given. Therefore, the main research issues concern:

1. Which image of the district and his population can be reconstructed out of the media coverage? How do they deal with the image of the district?

2. What role does the image imply for social institutions in the district? How do these institutions evaluate the consequences of the image on their target audience? How do these consequences affect their everyday work?

In this publication, spatial images are understood as central element in the perception of space. The image of an area is of fundamental importance for urban planning. Social-workers are mainly concerned with images from disadvantaged city areas. These have far-reaching consequences for its inhabitants: They are affected by processes of stigmatisation and the prestige of their residence is reflected in their daily routines. This is the reason why city images are an important starting point for urban development programs like “social city” in Germany, quarter management and neighbourhood branding.

The first part of the paper presents theoretical concepts of image production with focus on media coverage practices and images of disadvantaged urban areas. Besides a large amount of subjective and collective factors, the media coverage is a fundamental factor for the construction and the establishment of a negative image. The second chapter portrays the historical development and current socio-spatial circumstances of Favoriten. The empirical part consists in the analysis of a selection of austrian print media. The applied methodology is the critical discourse analysis developed by Siegfried Jäger. Afterwards, the importance of the image for social institutions situated in Favoriten is evaluated. This access to research is based on expert interviews. The collected data is used for a summarizing analysis of the 10th districts image and the importance of media image production for socio-spatial orientated organisations.

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