Titelaufnahme

Titel
Subjektive Wahrnehmung erwerbstätiger SozialarbeiterInnen im Gesundheitswesen in Bezug auf die Begriffsthematik der Sozialen Behandlung, Sozialen Therapie und Sozialen Diagnose
Weitere Titel
Subjective perception of employed social workers in the health care sector regarding the concept of social treatment, social therapy and social diagnosis
AutorInnenGörg, Danica
GutachterSeyr, Martina
Erschienen2017
Umfang137 Seiten
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Datum der AbgabeNovember 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Soziale Behandlung / Soziale Therapie / Soziale Diagnose
Schlagwörter (EN)social treatment / social therapy / social diagnosis
Schlagwörter (GND)Sozialarbeiterin / Gesundheitswesen / Therapie
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-1909 Persistent Identifier (URN)
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Subjektive Wahrnehmung erwerbstätiger SozialarbeiterInnen im Gesundheitswesen in Bezug auf die Begriffsthematik der Sozialen Behandlung, Sozialen Therapie und Sozialen Diagnose [0.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie SozialarbeiterInnen im Gesundheitswesen die vorrangig klinisch sozialarbeiterischen Begriffe wahrnehmen, welche in terminologischer Anlehnung zur Medizin und Psychologie stehen. Die Bezeichnungen der Sozialen Behandlung, Sozialen Therapie und der Sozialen Diagnostik bilden dabei den Fokus der Untersuchung.

Begriffe stellen keine inhaltsleeren Konstrukte dar und müssen immer in einem spezifisch eingebetteten Kontext betrachten werden, um Aussagen darüber zu ermöglichen. Es wurden drei theoretische Achsen behandelt. Erstens muss das Anwendungsfeld in dem ein Begriff zum Ausdruck kommt gewählt werden. Dafür wurden die Methoden und Aufgaben (Klinischer) Sozialer Arbeit im Gesundheitswesen ausformuliert. Da genannte Begriffe nicht unbedingt als neue Erscheinungen in der Sozialen Arbeit gelten wurde der historische Kontext, sowie der aktuelle sozialwissenschaftliche Diskurs zu genannter Begriffstriade beleuchtet. Die dritte theoretische Achse bildet die damit einhergehende Frage nach der Identität der (Klinischen) Sozialen Arbeit im beruflichen Kontext.

Die Forschungsergebnisse weisen einen übermäßig großen Anteil der Wahrnehmung von Kommunikation und dem Stellenwert der Profession im multiprofessionellen Team auf. In diesem Sinne wird die Verwendung der Termini im beruflichen Umfeld zwar aktuell eher nicht angewandt, dennoch würden die Fachkräfte eine sprachliche Anlehnung klinischer Begriffe befürworten. Im Zentrum des Interesses steht dabei tendenziell eher die Aufwertung der Profession. Weitere Ergebnisse zeigten negative wahrgenommene Aspekte der Begriffe, sowie den Unterschied in der Identifikation von sozialtherapeutischen Arbeitsweisen zwischen SozialarbeiterInnen im psychiatrischen und allgemeinen Versorgungsbereich.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis at hands deals with the question how social workers in the field of health care perceive clinical terms, whose meaning stands in close relation to terms that stem from medicine and psychology. The terms of social treatment, social therapy and social diagnosis make up the primarily focus of the analysis.

Terms as such are in no way constructs without content but are to be seen as embedded within specific contexts in order to make assumptions or conclusions about them. For that matter, the theoretical part of this thesis puts its grounds on three measurements. Firstly, fields of application, in which certain terms are used, have to be chosen. For this measurement, (clinical) social work within the health care system has been explained in terms of methods and content. As a number of terms mentioned, are not entirely seen as new vocabulary within the field of social work, the analysis then examines the historical context, as well as the current socially scientific discourse in relation to those measurements. The third measurement is made up of the closely related question of the identity of (clinical) social work, as this is a criterion that is tightly linked to the use of language as such.

The results of the research show an excessive share of the perception of communication and profession, or the (social) standing of the profession in a team of multiple professions. In this respect, the terms analyzed are not currently applied and used in the professional surroundings, but nevertheless favored when stemming from clinical terms. The focus of interest tends to be the professions enhancement as such. Further results show perceived negative connotations of some terms, and further reveal differences of the identification of socially therapeutically working methods between social workers in the provision of psychiatric and general care.

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