Titelaufnahme

Titel
Die Grenzen technikbasierter Überwachungsformen in Kommunen und die Möglichkeit der systematischen und strukturellen Umsetzbarkeit. : Videoüberwachung in Kommunen. / vorgelegt von: Dieter Sommer
Weitere Titel
The limits of technology-based monitoring systems in municipalities and the possibility of systematic and structural implementation. Video surveillance in municipalities.
AutorInnenSommer, Dieter
GutachterAllum, Teresa ; Kaiser, Justina
Erschienen2017
Umfang125 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2017
Datum der AbgabeSeptember 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)<span class="searchterm">Videoüberwachung / Technikbasierte</span><span> Überwachungsform / Soziale Kontrolle / Sozialverhalten / Polizeiliche Überwachung / Sicherheit und Ordnung / Kriminalprävention</span>
Schlagwörter (EN)Public spaces / Social interaction / Social control / Electronic surveillance / Video surveillance / Video recording in social change / police surveillance / crime prevention
Schlagwörter (GND)Videoüberwachung / Öffentlicher Raum / Kommune
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Zusammenfassung (Deutsch)

<span>Kontext und Fragestellung

Die </span><span class="searchterm">Videoüberwachung</span><span> öffentlicher Räume hat sich in den vergangenen Dekaden als ein Mittel zur Prävention in Europa etabliert. Vor allem in Großbritannien, aber auch in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. Nicht immer konnte die </span><span class="searchterm">Videoüberwachung</span><span> die Erwartungen der Betreiber, meist der Kommunen, erfüllen. Die Projekte selbst weisen auch wenig Gemeinsamkeiten hinsichtlich einer einheitlichen Struktur und systematischen Rahmenbedingungen auf. Die sich ergebende Fragestellung lautet: Welche Grenzen und Möglichkeiten bietet </span><span class="searchterm">Videoüberwachung</span><span> für Kommunen und Gemeinden, um Präventionsmaßnahmen strukturell und systematisch umsetzen zu können?

Ziele der Arbeit

Diese Forschungsarbeit soll die Möglichkeiten und Grenzen der </span><span class="searchterm">Videoüberwachung</span><span> für Präventionszwecke anhand internationaler Projekte aufzeigen. Darauf basierend, wird ein Konzept entwickelt, das für die strukturelle und systematische Umsetzung der </span><span class="searchterm">Videoüberwachung</span><span> einsetzbar ist, und von Expertinnen und Experten bewertet wurde.

Theorie

Die theoretischen Ansätze in dieser Arbeit basieren auf der Routine Activity Theorie, der Situational Action Theorie. Weiters werden Theorien, die Kriminalprävention betreffend, angewendet. Neben dem Präventionsgedanken stellt das Sicherheitsgefühl eine theoretische Komponente im Kontext der Arbeit dar. Das Sicherheitsgefühl wird in der Komponente der Kriminalitätsfurcht dargestellt. Das theoretisch erstellte Konzept der strukturierten und systematischen </span><span class="searchterm">Videoüberwachung</span><span> bildet den Abschluss des Theorieteils.

Wissenschaftliche Methoden

Im theoretischen Teil wird die Literaturrecherche eingesetzt. Der empirische Teil verwendet als Forschungsmethode das Experten- und Expertinneninterview und analysiert diese nach der Transkribierung mit der qualitativen Inhaltsanalyse.

Ergebnisse

Die Aussagen in den Experten- und Expertinneninterviews bestätigten die Einsetzbarkeit des erstellten </span><span class="searchterm">Videoüberwachungskonzeptes</span><span>. Entscheidend dabei ist, dass die beabsichtigten Ziele klar festgelegt werden, welche mit der </span><span class="searchterm">Videoüberwachung</span><span> erreicht werden sollen, verbunden mit der Fragestellung, ob es nicht Alternativen dazu gibt, die weniger in die Rechtssphäre der Betroffenen eingreifen, wie zum Beispiel CPTED - Crime Prevention Through Environmental Design - oder die verstärkte Bestreifung durch Sicherheitspersonal.</span>

Zusammenfassung (Englisch)

Context of the Thesis

The video surveillance of public spaces has established itself over the past decades, as a means of prevention in Europe. Especially in Great Britain, but also in Germany, Switzerland and Austria. Video surveillance has not always been able to meet the expectations of operators, mostly the local authorities. The projects themselves have little in common with regard to a uniform structure and systematic framework conditions. The resulting question is: What limits and possibilities does video surveillance have for municipalities in order to implement preventive measures structurally and systematically?

Goal of the Thesis

This research work is intended to demonstrate the possibilities and limitations of video surveillance for prevention purposes on the basis of international projects. Based on this, a concept is developed which can be used for the structural and systematic implementation of video surveillance and has been evaluated by experts.

Theory

The theoretical approaches in this work are based on the routine activity, the situational action theory. Furthermore, theories concerning crime prevention are applied. In addition to prevention ideas, the sense of security is a theoretical component in the context of the work. The sense of security is presented in the component of the fear of crime. The theoretically developed concept of structured and systematic video surveillance forms the conclusion of the theoretical part.

Methodology

In the theoretical part the literature research is used. The empirical part uses the expert interviews as a research method, and analyzes these after the transcription with the qualitative content analysis.

Results

The statements in the expert interviews confirmed the applicability of the developed video surveillance concept. It is important that the intended objectives are clearly defined, which are to be achieved with the video surveillance, and whether there are no alternatives that interfere less with the affected parties' case, such as CPTED - Crime Prevention Through Environmental Design - or the increased commitment of security personnel.