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Title
Klientenzentrierte Zielfindung trotz eingeschränkter kommunikativer und/oder kognitiver Fähigkeiten nach Schlaganfall: eine qualitative Studie
Additional Titles
Despite communication and/or cognitive impairments client-centred goal-setting after stroke: a qualitative study
AuthorDörfler, Elisa
Thesis advisorKulnik, Stefan Tino ; Ritschl, Valentin
Published2018
Descriptionvi, 86 Blatt
Institutional NoteWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Date of SubmissionJanuary 2018
LanguageEnglish
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Klientenzentrierung / Kognitive Einschränkungen / Kommunikative Einschränkungen / Patientenzentrierung / Personenzentrierung / Schlaganfall / Zielsetzung
Keywords (EN)Client-centredness / Cognitive impairments / Communication impairments / Goal-setting / Patient-centredness / Person-centredness / Stroke
Keywords (GND)Kommunikation / Kognitive Kompetenz / Schlaganfall / Rehabilitation
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Abstract (German)

Hintergrund: In der Rehabilitation von KlientInnen mit eingeschränkten kommunikativen und/oder kognitiven Fähigkeiten nach einem Schlaganfall ist die klientenzentrierte Zielsetzung herausfordernd. Da diese Klientengruppe bisher weitgehend von Studien ausgeschlossen wurde, besteht nur wenig Wissen inwieweit die Teilnahme am Zielsetzungsprozess unterstützt werden kann. Das Ziel der Studie war zu untersuchen welche Strategien in der Rehabilitation angewendet werden, um Personen mit eingeschränkten kommunikativen und/oder kognitiven Fähigkeiten nach einem Schlaganfall in eine klientenzentrierte Zielfindung miteinzubeziehen.

Methoden: Mit elf Personen aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen wurden halbstrukturierte Einzelinterviews durchgeführt. Es wurde eine qualitative Inhaltsanalyse angewandt, um die verwendeten Strategien zu beschreiben.

Ergebnisse: Die Analyse ergab unterschiedliche Strategien, welche sieben Kategorien zugeordnet wurden: flexibler Prozess, angenehmer Dialog, kognitive und emotionale Bedürfnisse beachten, Kommunikation unterstützen, Fragetechniken, Autonomie ermöglichen und Angehörige miteinbeziehen.

Conclusio: Angehörige von Gesundheitsberufen können das Repertoire an Strategien nützen, um ihre eigene klientenzentrierte Zielsetzungspraxis zu reflektieren und zu erleichtern. Dadurch können sie unterstützt werden, die Rehabilitation an die Bedürfnisse der KlientInnen mit eingeschränkten kommunikativen und/oder kognitiven Fähigkeiten anzupassen, und somit deren Partizipation zu verbessern.

Abstract (English)

Purpose: The inclusion of clients with communication and/or cognitive impairments after stroke in client-centred goal-setting in rehabilitation is challenging. However, this group of clients have largely been excluded from studies, resulting in a lack of knowledge about how to optimise their participation. The aim of the study was to explore strategies that are used in rehabilitation to involve persons with communication and/or cognitive impairment after stroke in client-centred goal-setting.

Methods: Eleven health professionals participated in semi-structured in-depth interviews. Thematic analysis was undertaken to describe the used strategies.

Results: Analysis revealed different strategies according to seven categories: flexible process, comfortable dialog, accommodate cognitive and emotional needs, support communication, techniques for asking questions, enable autonomy and involving relatives.

Conclusion: Health professionals may utilise this repertoire of strategies to reflect on and facilitate their own client-centred goal-setting practice. This could support health professionals to enable clients with communication and/or cognitive impairments to receive rehabilitation that addresses their personal needs to optimise their participation.

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