Titelaufnahme

Titel
Zivilgesellschaftliche Eigentümer*innenschaft von Trägern Sozialer Dienste in Bezug auf die Arbeit mit Menschen mit Behinderung und/oder psychischen Erkrankungen am Beispiel des Sozialgenossenschaftswesens in Italien / vorgelegt von: Pascal Laun
Weitere Titel
Socio-Civil Ownership of Social Care Carriers in Relation to the Work with Disabled and/or Mentally Challenged People Using the Example of Social Cooperatives in Italy
AutorInnenLaun, Pascal
GutachterMelinz, Gerhard
Erschienen2018
Umfangv, 132 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeJanuar 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Beschäftigung / Beschäftigungstherapie / Deinstitutionalisierung / Erwerbsarbeit / Erwerbsarbeitsmarkt / Inklusion / Italien / Menschen mit Behinderung / Menschen mit psychischer Erkrankung / Mitbestimmung / Psychiatrie / Selbstbestimmung / Sozialgenossenschaften / Soziale Dienste / UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung
Schlagwörter (EN)Occupation / Occupational Therapy / Deinstitutionalization / Gainful Employment / Labour Market / Inclusion / Italy / Persons with disabilities / Persons with mental issues / Participation / Social Cooperatives / Social Services / UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities
Schlagwörter (GND)Sozialdienst / Beschäftigungstherapie / Psychiatrie
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-2290 Persistent Identifier (URN)
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Zivilgesellschaftliche Eigentümer*innenschaft von Trägern Sozialer Dienste in Bezug auf die Arbeit mit Menschen mit Behinderung und/oder psychischen Erkrankungen am Beispiel des Sozialgenossenschaftswesens in Italien [1.08 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Forschungsarbeit setzt sich mit der zivilgesellschaftlichen Eigentümer*innenschaft von Sozialen Diensten, die mit Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung zusammenarbeiten, am Beispiel des italienischen Sozialgenossenschaftsmodells, auseinander und stellt diese in Relation zur Vereinsform Sozialer Dienste in Österreich insbesondere mit Bezug auf Beschäftigungstherapie und die Vorgaben, die die von Österreich ratifizierte UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung trifft. Hierzu wird zunächst auf den Rahmen und die Rahmenbedingungen, innerhalb welcher in Österreich Soziale Dienste erbracht werden, eingegangen, um anschließend die Beschäftigung und Beschäftigungsentwicklung in Bezug auf Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung darzulegen, ebenso wie die österreichische Behindertenpolitik, die die Zusammenarbeit von Sozialen Diensten mit Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung maßgeblich mitbestimmt. Ausgehend hiervon findet dann eine Auseinandersetzung mit dem italienischen Sozialgenossenschaftsmodell statt, wobei, exemplarisch, die Darstellung einer solchen in Südtirol, anhand der Perspektiven von in dieser Tätigen, erfolgt. Zuletzt finden sich, anknüpfend an die Erkenntnis, dass die Tätigkeit im Rahmen einer Sozialgenossenschaft für Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung eine ernstzunehmende Alternative zur Beschäftigungstherapie darstellt, die wesentlich eher der erwähnten UN-Konvention entspricht und gleichzeitig eine Perspektive bietet, deren Ausbeutungscharakter deutlich geringer ist, als in einer Einrichtung der Beschäftigungstherapie, Empfehlungen zur Implementierung eines Sozialgenossenschaftswesens in Österreich, die insbesondere auf rechtliche, bspw. Bund-Länder-Zuständigkeiten oder Vergaberecht, und wirtschafts- sowie sozialpolitische Aspekte fokussieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with socio-civil ownership of social carriers, that work with disabled/ mentally challenged people, by investigating social cooperatives in Italy and putting them into relation with social associations in Austria - with a focus on occupational therapy and the guidelines of the UN convention on the rights of disabled people, which was ratified by the Austrian government.

For this purpose, it will first describe the parameters under which social services are rendered in Austria. It will then show the circumstances and the development of employment by disabled/mentally challenged people as well as the Austrian policy in regard to the rights of disabled people, which co-determines the process of cooperation between social services and disabled/mentally challenged people. The next step is an examination of a South Tyrol based social cooperative and an insight into the perspectives of its employees.

Based on the insight that working in and for a social cooperative can be a reasonable alternative to occupational therapy, which does not only correspond a lot more with the UN convention that was mentioned above, but also offers people perspective and keeps them, mostly, from being exploited, there will ultimately be a conclusion which includes a recommendation to include social cooperatives in Austria, which focus on legal (e.g. responsibilities inside a federal state or public procurement law), economic and socio-political aspects.

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