Titelaufnahme

Titel
Fehlerkorrekturen vs Nichtigkeit des Abschlusses nach IFRS, UGB und Steuerrecht / vorgelegt von: Dragana Milanovic
Weitere Titel
Correction of mistakes vs nullity of the balance under the different aspects of IFRS, commercial law and fiscal law
AutorInnenMilanovic, Dragana
GutachterChristian, Dieter ; Macho, Roland
Erschienen2018
Umfangx, 90 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Fehler/Bilanzberichtigung/Wesentlichkeit/nichtiger Jahresabschluss/ IFRS / UGB und Steuerrecht
Schlagwörter (EN)Mistakes/balance sheets ajustments/significance/nullity of the balance/IFRS / commercial law and fiscal law
Zugriffsbeschränkung
 Das Dokument ist ausschließlich in gedruckter Form in der Bibliothek vorhanden.
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Fehler und seinen Folgen in der Rechnungslegung nach IFRS, UGB und Steuerrecht. Aus diesen drei Perspektiven wird die Frage, was ist überhaupt ein Fehler und was sind seine möglichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss, erforscht. Dabei sind neben den internationalen Standards der Rechnungslegung, die diese Thematik regeln, auch die in den letzten Jahren am häufigsten geänderten Vorschriften auf nationaler Ebene sowie aktuelle Rechtsprechungen berücksichtig worden. Im Jahr 2012 kam es im Rahmen des AbgÄG 2012 durch die Einführung des § 4 Abs 2 Z 2 EStG zu einer umfassenden Veränderung. Es wurde eine verfahrensrechtliche Möglichkeit der Bilanzberichtigung für bereits verjährte Zeiträume geschaffen , die dem Prinzip des Totalgewinns den Vorrang gibt. Unternehmensrechtlich sind keine unmittelbaren Änderungen auf Grund dieses Themas festzustellen. Trotzdem gilt, dass obwohl das Steuerrecht und das Unternehmensrecht mit dem Jahresabschluss verschiedene Ziele verfolgen, ein völlig getrenntes Betrachten als nicht sinnvoll angesehen werden kann. Da es immer wieder vorkommt, dass in der Bilanz Fehler unterlaufen, ist es von essentieller praktischer Bedeutung, aus den unterschiedlichen Sichtweisen des IFRS, des UGB und des Steuerrechts zu untersuchen, wie diese Fehler im Rahmen einer Bilanzberichtigung zu korrigieren sind beziehungsweise ob diese Fehler derart gravierend sind, dass das Kriterium der Wesentlichkeit erfüllt ist und ein nichtiger Jahresabschluss vorliegt.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is focussing on mistakes and their consequences in accounting based on IFRS, commercial law and fiscal law. The question, what is a mistake and what are the potential results regarding the annual statement are discussed based on the three different points of view. Beside the international standards of accounting, managing this area, regulations that his been changed quite often during the last years are considered as well as actual court decisions. In 2012 the AbgÄG 2012 brought with the introduction of § 4 Abs. 2 Z 2 a drastic change. It created the procedural possibility regarding balance sheets ajustments already lapsed, in a way that is giving advantage to the overall profit. In respect of commercial law no changes could be determined based on this issue. Nevertheless even if the fiscal and commercial law follow different intentions a seperate viewing does not seem to be sensefull. As mistakes are regularly happening in balance accounts it is of very high importance, to investigate from the different points of view of IFRS, commercial law and fiscal law, how this mistakes can be corrected. Or in case they have a high negative input on the quality of the balance whether the criteria of significance is given and creating nullity.