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Title
Unterwegs im Virtuellen Jugendarbeit jenseits des physischen Raumes. : Potentiale und Herausforderungen hinsichtlich digitaler Angebote in der Mobilen Jugendarbeit. / vorgelegt von: Imola Galvácsy
Additional Titles
Out and about in virtual space Youth work in cyberspace.Chances and challenges regarding digital offers within mobile youth work.
AuthorGalvácsy, Imola
Thesis advisorStoik, Christoph ; Bengesser, Andreas
Published2018
Description140 Blatt
Institutional NoteWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Date of SubmissionApril 2018
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Virtuell-aufschende Jugendarbeit / Digitale Jugendarbeit / Virtueller Raum / Social Media / Mediatisierung
Keywords (EN)Digital youth work / Virtual space / Cyberspace / Social Media
Keywords (GND)Virtuelle Realität / Jugendarbeit / Online-Spiel / Sozialraum / Selbstdarstellung
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-2716 Persistent Identifier (URN)
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Unterwegs im Virtuellen Jugendarbeit jenseits des physischen Raumes. [1 mb]
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Abstract (German)

Für Kinder und Jugendliche sind digitale Medien in den vergangenen Jahren zum immanenten Teil ihrer Wirklichkeit geworden; die von Friedrich Krotz als Mediatisierung bezeichnete zeitliche, räumliche und soziale Durchdringung des Alltags mit Medien hat gleichsam auf die Lebenswelt der Heranwachsenden sowie auf die Handlungspraxis von JugendarbeiterInnen einen bedeutenden Einfluss.

Zudem hat sich im Laufe der Zeit der öffentliche Raum dahingehend verändert, dass den Heranwachsenden jene Orte, die für sie attraktiv wären, aufgrund von Privatisierung, Kommerzialisierung und Zweckwidmung nicht mehr zur Verfügung stehen. Daher sind Jugendliche immer weniger im öffentlichen Raum präsent und weichen vielmehr auf mediale Online-Räume aus, welche für sie eine Erweiterung ihrer Sozialräume darstellen. Diese bieten den Heranwachsenden Möglichkeiten der Selbstinszenierung, der Gestaltung sozialer Beziehungen wie auch gesellschaftlicher Teilhabe. Wenn wir also davon ausgehen, dass online zunehmend gesellschaftliche Handlungsräume entstehen, muss Mobile Jugendarbeit die Kontaktmöglichkeiten um eine neue räumliche Dimension ergänzen und ihr Handlungsspektrum um die Methode einer virtuell-aufsuchenden Arbeit erweitern.

Gestützt durch diese theoretischen Überlegungen ist es das Ziel vorliegender Forschungsarbeit zu untersuchen, inwiefern die mediatisierten Lebenswelten von Jugendlichen in der Handlungspraxis von Wiener Jugendeinrichtungen berücksichtigt werden bzw. ob und wie sich solche virtuell-aufsuchenden Tendenzen im Sinne einer Fortführung der aufsuchenden Arbeit über den physischen Raum hinaus in den Online-Raum hinein manifestieren. Die explorativ angelegte Untersuchung soll Erkenntnisse über die beruflichen Nutzungsaspekte von digitalen Medien sowie virtuell-aufsuchende Tendenzen im Handlungsfeld der Mobilen Kinder- und Jugendarbeit in Wien liefern sowie in weiterer Folge eine Grundlage für die Formulierung von Handlungsempfehlungen für die Praxis schaffen. Hierbei wird angestrebt, den derzeitigen Umsetzungsstand und die Einstellung zur beruflichen Nutzung von Social Media exemplarisch abzubilden sowie daraus erschließbare mögliche Handlungsbedarfe aufzuzeigen.

Abstract (English)

For children and adolescents, digital media has become an inherent part of their reality in recent years. The temporal, spatial and social penetration of everyday life with media „mediatisation“, as Friedrich Krotz calls it has a significant impact on the lives of young people as well as on the professional practice of youth workers.

Moreover, public space has changed to such an extent in the course of time, that due to privatisation and commercialisation places that would be attractive are no longer available to adolescents. As a result, young people are becoming less and less present in public space, instead turning to online media spaces, representing an extension of their social spaces. Given that more and more social spheres of (inter)action are emerging online, mobile youth work must complement their possibilities with a new spatial dimension and expand its action scope by the method of virtual outreach work.

Based on these theoretical considerations, the aim of the present research is to investigate to what extent the mediatized living environments of young people are already taken into account within youth work. This explorative study is intended to provide insights into the professional aspects of using digital media and virtual outreach tendencies in the field of mobile youth work in Vienna and to subsequently create a basis for formulating recommendations. The goal is to illustrate the current state of implementation and attitudes towards the professional use of social media in an exemplary manner and to identify possible need for actions.

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