Titelaufnahme

Titel
Führungskompetenzen und Managementtools der Wiener Polizei : Wissenssicherung und Wissenstransfer in Zeiten eines demografischen Wandels / vorgelegt von: Tanja Almer
Weitere Titel
Leadership competence and management tools in Vienna Police Securing and transferring knowledge in times of demographic change
AutorInnenAlmer, Tanja
GutachterSedlacko, Michal ; Dahlvik, Julia
Erschienen2018
Umfangx, 121 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Demografischer Wandel / Führungskompetenzen / Managementtools / Landespolizeidirektion Wien / Wiener Polizei / Wissenssicherung / Wissenstransfer / Wissensmanagement
Schlagwörter (EN)Demographic change / leadership skills / management Tools / National Police Directorate Vienna / Viennese police / knowledge retention / knowledge transfer / knowledge management
Schlagwörter (GND)Wissensmanagement / Führungskraft / Polizei
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-3412 Persistent Identifier (URN)
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Führungskompetenzen und Managementtools der Wiener Polizei [1.62 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit einigen Jahren ist im österreichischen Bundesdienst ein Anstieg des Durchschnittalters zu erkennen. Dieser Trend wird innerhalb der Organisationseinheit Landespolizeidirektion Wien als Herausforderung identifiziert und es gilt Strategien zu entwickeln, um trotz des demografischen Wandels zukunfts- und handlungsfähig zu bleiben. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Identifizierung von Führungskompetenzen und Managementtools, welche für die Wissenssicherung und den Wissenstransfer in Zeiten eines demografischen Wandels innerhalb der Wiener Polizei herangezogen werden können. Als wissenschaftliche Methode wird hierzu der Mixed-Methods-Ansatz verwendet. Erstens wurde mittels eines leitfadengestützten Experteninterviews erhoben, um welche Kriterien es sich handelt, die das spezifische Wissen für die Wiener Polizei determinieren. Zweitens wurde mittels einer Online-Befragung erhoben, welche notwendigen Führungskompetenzen plus Managementtools durch eingeteilte sowie dienstführende Polizistinnen und Polizisten als erforderlich erachtet werden, um eine Wissenssicherung plus einen Wissenstransfer in Zeiten eines demografischen Wandels innerhalb der Wiener Polizei gewährleisten zu können. Die Auswertung der Experteninterviews hat gezeigt, dass es keine eigenständige Begriffsdefinition für sämtliche Arten von Wissen innerhalb der Wiener Polizei gibt. Im Allgemeinen wird innerhalb der Wiener Polizei mit den Begriffsbestimmungen „implizites und explizites“ Wissen gearbeitet. Jedoch ergeben sich auf Grund der Vielschichtigkeit des Polizeiberufes und der komplexen Einsatzlagen spezifische, für die Wiener Polizei kennzeichnende Unterkategorien für implizites und explizites Wissen. Implizites Wissen wird diesbezüglich als Handlungssicherheit, Erfahrungswissen sowie intuitives einsatztaktisches Wissen beschrieben. Als explizites Wissen werden die Kategorien Fachwissen sowie Rechtswissen und zielgruppenorientiertes Wissen identifiziert. Nach erfolgter Auswertung der Online-Befragung konnte festgestellt werden, dass die eingeteilten sowie dienstführenden Polizistinnen und Polizisten gleichermaßen eine Mischung aus sozialen und fachlichen Führungskompetenzen plus einfach gehaltene, klar strukturierte Managementtools wie: Zielvereinbarungsgespräche im Zuge des jährlich durchgeführten Leistungs- und Entwicklungsdialoges sowie Schulungen und anlassbezogene Vorträge, für erforderlich halten.

Zusammenfassung (Englisch)

The trend of growing average age of the Austrian federal state personnel has become evident over recent years. This development has been identified as a challenge also in the Vienna State Police Directorate; strategies are to be formulated to ensure polices future capability despite the demographic shift. This master thesis identifies the leadership competencies and management tools for securing and transferring knowledge in the Vienna police in times of demographic change. Methodologically, the thesis utilises a mixed-methods approach. First, the criteria for construing knowledge in the Vienna police specifically were identified through semi-structured expert interviews. Second, the leadership competencies and management tools seen as necessary for securing and transferring knowledge in the Vienna police times of demographic change were identified with the help of a standardised survey including policewomen and policemen both from operational and management levels. Interview analysis has shown the absence of a distinct vocabulary or criteria set for the whole of knowledge in the Vienna police. In general, the concepts “implicit knowledge” and “explicit knowledge” are used frequently. Nevertheless, due to the multi-layered character of the police job and the complexity of missions, subcategories for these two areas have developed. Implicit knowledge is thus detailed as task proficiency, experiential knowledge as well as mission-related intuitive and tactical conduct. Explicit knowledge, on the other hand, was identified through categories of expert knowledge, legal knowledge and target group-oriented knowledge. Interpreting the survey results has enabled the finding that both operatives and managers see potential in a similar mixture of social and expert leadership competencies and simple, clearly structured management tools, such as the objective setting interview conducted in the frame of the annual performance and development dialogue, trainings and ad hoc lectures.

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