Titelaufnahme

Titel
Haushaltsreform auf Gemeindeebene - Erfolgsfaktoren zu einer einheitlichen Umsetzung der VRV 2015 / vorgelegt von: Regina Freiler
Weitere Titel
Budget reform at the municipal level - Success factors for a consistent implementation of the VRV 2015
AutorInnenFreiler, Regina
GutachterBiwald, Peter ; Dahlvik, Julia
Erschienen2018
Umfangx, 85 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)EPSAS / Gemeinden / IPSAS / Kameralistik / Kommunale Doppik / Öffentliches Rechnungswesen / Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015
Schlagwörter (EN)European Public Sector Accounting Standards / Municipalities / International Public Sector Accounting Standards / Public accounting / Budgeting and statement of accounts regulations 2015
Schlagwörter (GND)International Financial Reporting Standards / Öffentlicher Haushalt
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-3730 Persistent Identifier (URN)
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Haushaltsreform auf Gemeindeebene - Erfolgsfaktoren zu einer einheitlichen Umsetzung der VRV 2015 [0.97 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Umstellung auf die VRV 2015 auf Gemeindeebene in Österreich. Die Umstellung basiert auf den IPSAS, die zu den EPSAS weiterentwickelt werden und auf Wunsch der EU bis 2020 in ganz Europa eingeführt werden sollen, um Vergleichbarkeit und Einheitlichkeit der Rechenwerke zu gewährleisten.

Die Fragestellungen lauten: Was sind die Erfolgsfaktoren für eine einheitliche Umsetzung der VRV 2015? Inwieweit lässt die bisherige Vorgangsweise auf eine Einheitlichkeit in der Umsetzung schließen? Welche Wahrscheinlichkeit einer einheitlichen Umsetzung ist zu erwarten?

Die Forschungsfragen sind mit einem Methodenmix aus Dokumentenvergleich, quantitativer Befragung und qualitativer Interviews erforscht und beantwortet worden. Es sind die drei Leitfäden für die Bewertung des Gemeindevermögens der Bundesländer Burgenland, Tirol und Oberösterreich verglichen worden. Bei den Gemeinden des Burgenlandes und Niederösterreichs sind die Nutzung der Bewertungsmethoden und die verwendeten Nutzungsdauern für die wesentlichsten Vermögensgüter abgefragt worden. Abschließend sind Experten und eine Expertin interviewt worden, die an der Erstellung der Richtlinie bzw. der Leitfäden für die Erfassung und Bewertung von Gemeindevermögen mitgewirkt haben. Auch ein Experte des Gemeindebundes ist befragt worden. Die Interviews sind mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet worden.

Eingebettet in die Politik- und Verwaltungsforschung ergibt sich folgender Stand der Forschung: Die Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit künftiger Rechenwerke ist Voraussetzung, um Kennzahlen zu generieren und damit Benchmarking zu betreiben sowie einen Wettbewerb im öffentlichen Sektor zu fördern. Studien aus Deutschland belegen, dass es Bewertungsspielräume gibt.

Die wichtigsten Erkenntnisse lauten: Orientierung an den Bewertungsregeln gem. §§ 19 36 der VRV 2015 als Referenzrahmen. So viel wie möglich bereits bei der Ersterfassung nach den Regeln der §§ 19 36 der VRV 2015 bewerten. Möglichst einheitliche Nutzungsdauern sind ein Erfolgsfaktor. Es braucht ausreichendes Personal mit entsprechend hoher Qualifikation. In der Übergangsphase wird es nur teilweise Einheitlichkeit geben, aber auf lange Frist sind sich die Experten bzw. die Expertin einig darüber, dass sich die Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit entsprechend verbessern wird.

Daher sind einheitliche Vorgaben zu schaffen, mehr Aufklärung und Information der betroffenen und beteiligten Personen zu organisieren und ein Bewusstsein für die Auswirkungen der Umstellung auf politische Akteure zu bilden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the conversion to the VRV 2015 at community level in Austria. This changeover is based on the IPSAS, which will be further developed into EPSAS, which should be rolled out throughout Europe by 2020 at the request of the EU, to ensure comparability and consistency of the financial statements.

The questions are: What are the success factors for a uniform implementation of VRV 2015? To what extent does the current approach lead to consistency in implementation? What probability of uniform implementation can be expected?

The research questions were researched and answered using a method mix of document comparison, quantitative questioning and qualitative interviews. The three standards to value the municipal assets of the federal states of Burgenland, Tyrol and Upper Austria were compared. In the municipalities of Burgenland and Lower Austria, the use of valuation methods and the used operating life for the most important assets were queried. Finally, experts were interviewed who contributed to the preparation of the guidelines for registering and valuing community assets. Also an expert of the municipal association was questioned. These interviews were evaluated using the qualitative content analysis according to Mayring.

Embedded in political and administrative research, the following state of research emerges: the uniformity and comparability of future financial statements is a precondition for generating key figures and thus conducting benchmarking and promoting competition in the public sector. Studies from Germany prove that there is scope for evaluation of assets.

The most important findings are: Orientation to the valuation rules of §§ 19 - 36 VRV 2015 as a reference framework. To value as much as possible at the initial valuation according to the rules of §§ 19 - 36 VRV 2015. It needs personnel with a high qualification. There will be only partial consistency in the transitional phase, but in the long term the experts agree that consistency and comparability will improve accordingly.

It is therefore necessary to create uniform guidelines, to organize more education and information for the persons concerned and to raise awareness of the effects of the changeover on political actors.

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