Titelaufnahme

Titel
Naturkontakt als Kindeswohlkriterium. : Sind Kinder die wenig Naturkontakt haben häufig KlientInnen der Kinder- und Jugendhilfe? / vorgelegt von: Katja Kumper
Weitere Titel
Nature Contact as a Child Welfare Factor.Are children that have little contact with nature often clients of child and youth welfare services?
AutorInnenKumper, Katja
GutachterBaum-Breuer, Elizabeth ; Barth-Richtarz, Judit
Erschienen2018
Umfang208 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Denaturierung / Gefährdung / Jugendamt / Kinder- und Jugendhilfe / Kinderschutz / Kindliche Entwicklung / Kindeswohl / Natur / Naturdefizit-Störung / Naturentfremdung / Naturerfahrung / Naturkontakt / Naturlosigkeit / Naturmangel / Naturnutzung / Volksschulalter / Volksschulkinder
Schlagwörter (EN)Child and youth welfare services / Child development / Child protection / Contact with nature / Elementary school age / Lack of nature / Nature / Nature deficit disorder / Primary school age / Risk assessment / Social work
Schlagwörter (GND)Jugendhilfe / Natur
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterthese beschäftigt sich mit der Frage ob es bei Kindern im Volksschulalter Zusammenhänge zwischen der Betreuung durch die Kinder- und Jugendhilfe und einem in qualitativer und quantitativer Hinsicht wenig ausgeprägten Kontakt zur Natur gibt. In der Natur verbrachte Zeit ist entwicklungsfördernd, sowohl auf einer körperlichen als auch einer geistigen Ebene. Für Kinder die Gefährdungen ausgesetzt sind und daher erschwerte Entwicklungsbedingungen vorfinden, kann sie besonders wertvoll wirken was für die Soziale Arbeit von großem Forschungsinteresse sein sollte.

Der Zugang zur Natur hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten drastisch verändert (z.B. durch die Digitalisierung). Gesamtgesellschaftliche Probleme oder Veränderungen werden in der Kinder- und Jugendhilfe jedoch selten in die Gefährdungsdiagnostik miteinbezogen. Die vorliegende Arbeit schließt einen Teil dieser Forschungslücke in der Sozialen Arbeit und versucht erstmalig ein besseres Verständnis über die Zusammenhänge zwischen der Betreuung durch die Kinder- und Jugendhilfe und dem kindlichen Naturkontakt zu generieren. Anhand eines quantitativen Fragebogens den 127 Elternteile über ihr Kind im Alter von sechs bis zehn ausfüllten und dadurch Informationen zum Naturkontakt, zur Freizeitgestaltung, zu Verhaltensauffälligkeiten, der Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten, u.v.m. lieferten, konnte aufgezeigt werden, dass Kinder die wenig Zeit in belebter, ungestalteter Natur verbringen häufig durch die Kinder- und Jugendhilfe betreut sind.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the question as to whether connections exist between the utilization of child and youth welfare services and a lack of contact with nature in terms of quality and quantity of children of elementary school age. Time spent in nature promotes development, both on a physical and mental level. For children who are exposed to hazards and therefore have difficult development conditions, these effects can be particularly valuable, an issue which should be of great interest to the social work profession.

Access to nature has changed dramatically in recent years and decades (i.e. through digitalization). However, societal problems or changes are rarely included in risk assessments within child and youth welfare services. The present study fills part of this research gap within social work and for the first time seeks to develop a better understanding of connections between the utilization of child and youth welfare services and children's contact to nature. On the basis of a quantitative questionnaire completed by 127 parents regarding their six to ten years old child, information about contact to nature, leisure time activities, behavioural problems, demand for support services and further pertinent information was gained. Results pointed to the fact that children who spend little time in lively, unregulated nature are often supported by child and youth welfare services.