Titelaufnahme

Titel
Evaluierung einer Sensormatte im Akutbereich durch diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal / vorgelegt von: Sophie Marie Wagner
Weitere Titel
Evaluation of a sensor mat by qualified nursing staff within a hospital
AutorInnenWagner, Sophie Marie
GutachterRettinger, Lena ; Pfabigan, Doris
Erschienen2018
Umfangv, 71 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Sensormatte / Akutbereich / Arbeitsauswirkungen / technische Performanz / Gebrauchstauglichkeit
Schlagwörter (EN)sensor mat / hospital / working impact / technical performance / usability
Schlagwörter (GND)Sturz / Sensor
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-3096 Persistent Identifier (URN)
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Evaluierung einer Sensormatte im Akutbereich durch diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal [1.01 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung/Hintergrund/Ziel

Jährlich sind 50 % aller Personen, die über 80 Jahre alt sind, von mindestens einem Sturz pro Jahr betroffen. Besonders hoch ist das Sturzrisiko, wenn sich ältere Menschen in einer neuen, unbekannten Umgebung befinden. Um Stürze zu reduzieren und auch die Weg-lauftendenz von Personen mit kognitiver Einschränkung im Krankenhaus zu vermindern, werden Bettenausstiegsalarmsysteme, wie die Bodensensormatte angewendet. Ziel ist es, herauszufinden welche Arbeitsauswirkungen die Sensormatte für diplomiertes Gesund-heits- und Krankenpflegepersonal mit sich bringt und wie sich deren technische Perfor-manz und Gebrauchstauglichkeit gestaltet.

Methodik

Um die Funktion der Sensormatte, sowie die aus der Anwendung resultierenden Arbeits-auswirkungen für das Personal zu evaluieren, wurden vier Fokusgruppen mit insgesamt 20 diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, die die Sensormatte im Akut-bereich in einem österreichischen Krankenhaus benutzen, durchgeführt. Die Fokusgrup-pen wurden aufgezeichnet und transkribiert, in Kategorien nach Mayring (2015) zusam-mengefasst und ausgewertet.

Ergebnisse

Bei sturzgefährdeten oder weglauftendierenden Patienten und Patientinnen erweist sich die Sensormatte besonders im Nachtdienst als sehr hilfreich für das Pflegepersonal. Zahl-reiche Fehlalarme wirken sich tagsüber negativ auf den Arbeitsalltag der Pflegepersonen aus. Die technische Performanz der Sensormatte ist zufriedenstellend, jedoch kommen bei der Gebrauchstauglichkeit Verbesserungsvorschläge, wie ein abweichender Alarmie-rungston oder eine Kamerazuschaltung, auf.

Conclusio

Durch die Evaluierung der Sensormatte kann eine Anschaffung weiterer Sensormatten be-fürwortend argumentiert werden. Eine Untersuchung, welche aufzeigt, wie viele Stürze durch eine Anwendung der Sensormatte vermieden werden können, sowie im weiteren Prozess eine daraus resultierenden Kostenersparnis für das jeweilige Krankenhaus, wäre vorstellbar. Auch ein technisches Projekt, welches die Sensormatte hinsichtlich einem ab-weichenden Alarmierungston beziehungsweise einer potentiellen Kamerazuschaltung bei Alarmierung adaptiert, wäre von Vorteil.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction/background/aim

Every year, 50 percent of all people aged over 80 are affected by at least one fall. The falls risk is especially high when the elderly are in a new, unfamiliar environment. To reduce falls and to decrease wandering of people with limited cognitive abilities in hospital, bed exit alarms, for example floor sensor mats, are being used. The aim is to find out which impact the use of a sensor mat has on qualified nursing staff and how its technical perfor-mance and usability is.

Method

To evaluate the function of sensor mats as well as the impact their use has on staff, four focus groups were made with an overall number of 20 qualified nurses, who use sensor mats in acute care in an Austrian hospital. The focus group interviews were recorded and transcribed, grouped by categories according to Mayring (2015) and evaluated.

Findings

In patients who are at risk of falls or wandering, sensor mats show to be an asset for carers, especially on night shifts. Numerous false alarms have a negative impact on work routine of staff throughout the day. The technical performance of sensor mats is satisfactory, but with regards to usability, suggestions for improvement are identified, for example an alarm tone different from the one of the call bell or a connection to a camera.

Conclusion

Considering this evaluation of sensor mats, the purchase of additional sensor mats can be advised for. An investigation into how many falls can be prevented by the use of sensor mats, and subsequently into the cost saving this results in for a hospital, is conceived to be beneficial. As well as a technical product, which adapts sensor mats in such a way that their alarm tones are different from the ones of the call bells and that they allow for connec-tion to a camera upon alarming.

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