Titelaufnahme

Titel
Grundlagen zur Schaffung eines Gütesiegels für Unternehmen im Tätigkeitsfeld der Gewerkschaft VIDA / vorgelegt von: Dieter Zelber
Weitere Titel
Basics for the creation of a seal of quality for companies in the field of activity of the trade union VIDA
AutorInnenZelber, Dieter
GutachterSchnider, Andreas
Erschienen2018
Umfangv, 93 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)AnbieterInnen / AutraggeberInnenseite / AuftragnehmerInnenseite / BestbieterInnen / BestbieterInnenprinzip / BilligstbieterInnen / BilligstbieterInnenprinzip / Bundesvergabegesetz / Gewerkschaft VIDA / Gütesiegel / Vergaberecht / Vergaberechtsnovelle 2015 / Zertifizierung
Schlagwörter (EN)Suppliers / client side / contractor interior / Best bidders / Best Bidder Principle / Cheapest bidders / The cheapest bidder principle / Federal Procurement Act / Trade Union VIDA / cachets / procurement law / Public Procurement Law Amendment 2015 / certification
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-2898 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Grundlagen zur Schaffung eines Gütesiegels für Unternehmen im Tätigkeitsfeld der Gewerkschaft VIDA [0.86 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen durch öffentliche Gebietskörperschaften bzw. durch Unternehmen, die vollkommen oder teilweise im staatlichen Eigentum stehen, wird seit jeher von der Öffentlichkeit besonders kritisch beobachtet. Um den zielgerichteten und sparsamen Einsatz von Steuergeldern zu gewährleisten und einen fairen Wettbewerb abzusichern, unterliegen öffentliche Auftragsvergaben speziellen Regeln, die sich in Österreich im Bundesvergabegesetz wiederfinden. Diese Rechtsnorm erlebte in den letzten Jahren einige bedeutende Änderungen, die von einer Vielzahl an betroffenen Parteien der AuftraggeberInnen- wie AuftragnehmerInnenseite als Verschlechterungen aufgefasst werden. Auch wird allgemein bemängelt, dass entgegen der Intention des Gesetzes in vielen Fällen nicht jene AnbieterInnen Ausschreibungen gewinnen, die das technisch, kaufmännisch aber auch volkswirtschaftlich beste Angebot abgeben, sondern jene, die das billigste legen.

Um dieser Tendenz entgegenzuwirken und österreichischen Unternehmungen, die die hohen lokalen Standards erfüllen, einen erleichterten Zugang zu Ausschreibungen zu schaffen, wurde seitens der Österreichischen Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft (VIDA) die Idee eines Gütesiegels entwickelt. Diese Auszeichnung soll nachweisen, dass Unternehmen nach arbeitsrechtlich einwandfreien, ethischen und ökologischen Kriterien handeln.

Im Zuge dieser Arbeit werden zum einen die theoretischen Grundlagen betreffend des Vergaberechts und zum anderen die Voraussetzungen und Anforderungen an ein Gütesiegel analysiert, das eine hohe Akzeptanz erreichen soll. Diese theoretischen Daten werden mit empirischen Erkenntnissen aus ExpertInneninterviews verknüpft und anschließend wird ein Katalog an Maßnahmen und Handlungsweisen abgeleitet.

Zusammenfassung (Englisch)

The procurement of products and services by public authorities or by companies wholly or partly owned by the state has always been the subject of particularly critical public scrutiny. In order to ensure the targeted and economical use of taxpayers' money and to ensure fair competition, public procurement is subject to special rules which are reflected in Austria's Federal Procurement Act. This legal norm has undergone a number of significant changes in recent years, which are perceived as deteriorations by a large number of parties involved on both the client and contractor sides. It is also generally criticised that - contrary to the intention of the law - in many cases not those providers win tenders who make the technically, commercially and economically best offer, but those who make the cheapest.

In order to counter this trend and to facilitate access to tenders for Austrian companies that meet the high local standards, the Austrian Transport and Services Union (VIDA) developed the idea of a seal of approval. This award is intended to demonstrate that companies act in accordance with ethical and ecological criteria that are impeccable in terms of labour law.

In the course of this work, the theoretical foundations concerning public procurement law are analysed on the one hand, and on the other hand the prerequisites and requirements for a quality label that is to achieve a high level of acceptance. These theoretical data are linked to empirical findings from expert interviews and a catalogue of measures and courses of action is then derived.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 15 mal heruntergeladen.