Titelaufnahme

Titel
Die Integrierbarkeit von technischen Hilfsmitteln und dem Bewegungskonzept Kinaesthetics in der Akutpflege / vorgelegt von: Daniela Kulnig
Weitere Titel
Ease of integration of technical aids and Kinaesthetics in patient acute care
AutorInnenKulnig, Daniela
GutachterWerner, Franz ; Werner, Katharina
Erschienen2018
Umfangiv, 82 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Technische Hilfsmittel / Adaptierung von Hilfsmitteln / Kinaesthetics / Bewegungskonzept / Akutpflege / Implementierung von Kinaesthetics / Training/Schulung der Kinaesthetics
Schlagwörter (EN)Technical aids / Adaption of aids / Kinaesthetics / Concept of Movements / Acute Care / Implementation of Kinaesthetics / Training of Kinaesthetics
Schlagwörter (GND)Pflegepersonal / Mobilisierung <Medizin> / Rollstuhl / Autonomie
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-3118 Persistent Identifier (URN)
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Die Integrierbarkeit von technischen Hilfsmitteln und dem Bewegungskonzept Kinaesthetics in der Akutpflege [1.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung

Technische Hilfsmittel, wie Stützkrücken oder Rollstühle zur Fortbewegung oder Spezialmatratzen und Rutschbretter zur Lagerung, sowie das Bewegungskonzept Kinaesthetics finden vermehrt Einzug in den Arbeitsalltag von Pflegepersonen. Bei diesem Konzept handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz, welches seinen Fokus darauflegt die Autonomie der PatientInnen und zeitgleich die Ergonomie der Pflegepersonen zu fördern. Sodass beispielsweise die Mobilisierung in einen Rollstuhl selbstständig durchgeführt werden kann, ohne dass Pflegepersonen dabei große Kraftanstrengungen aufwenden müssen. Die Kombination von beiden Aspekten wäre anzudenken, um einen größtmöglichen Benefit für PatientInnen und Pflegepersonen herausarbeiten zu können. Es ergibt sich die Frage, ob die Verknüpfung von beiden in der Akutpflege sinnvoll ist und mit welchen notwendigen Adaptierungen, der zur Verfügung stehenden Produkte, eine Umsetzung möglich ist.

Methode

Es wurden fünf semistrukturierte Workshops und im Anschluss sechs ExpertInneninterviews, mit insgesamt 18 diplomierten Pflegepersonen aus dem Bereich der stationären Akutpflege, die über eine Kinaesthetics Grundschulung oder eine weiterführende Ausbildung, der so genannten Peer TutorInnen Ausbildung verfügen, durchgeführt. Die hierbei gesammelten Daten wurden zusammengeführt und nach Krippendorff (2012) ausgewertet.

Ergebnisse

Die erhobenen Daten präsentierten marginale Schwierigkeiten mit den eingesetzten Hilfsmitteln und dem Bewegungskonzept Kinaesthetics an sich. Von Seiten der TeilnehmerInnen wurden unterschiedliche Adaptierungsmöglichkeiten genannt, wie beispielsweise der Umbau der Krankenhausbetten oder die Möglichkeit zur Höhenverstellung der Rollstühle. Neben positiv empfundenen Veränderungen im eingesetzten Kraftaufwand und der forcierten Autonomie der PatientInnen, wird jedoch auch von einer grundlegenden Abneigung gegenüber Kinaesthetics berichtet, die die Implementierung des Bewegungskonzeptes erschwert. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Kombination möglich ist und von den Pflegepersonen gewünscht wird, dennoch müssen unterschiedliche Bedingungen gegeben sein.

Diskussion

Wenngleich es bei einem Großteil der Befragten einen Konsens bezüglich Sinnhaftigkeit und Einsatzmöglichkeiten gab, werden neben Vorschlägen zur Adaptierung von Hilfsmitteln, wie dem altbewährten Rollstuhl, dem Bett oder baulichen Veränderungen, vor allem Anregungen zur Implementierung der Kinaesthetics gegeben. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für weitere Forschungsarbeiten

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction

Technical aids, for example crutches, wheelchairs, special mattresses or slip boards and the concept Kinaesthetics are getting more and more applied in the daily routine of clinical care. Kinaesthetics includes a holistic view on patient care and tries to enhance patients autonomy and care givers ergonomics. To obtain the best possibilities for patients and caregivers a mixture of both aspects should be considered. As a result, the combination of both and the adaptions necessary for an effective implementation are getting into focus of interest within this work.

Method

A total of 18 nurses and male nurses were involved within five semi-structured workshops and six semi-structured expert interviews. The results of these activities built the base of the data collection. All participants attended the base-training for Kinaesthetics or made the training for the role as a peer tutor in advance. Collected data were contrasted and analyzed after the principles of Krippendorff (2012).

Results

The collected data show marginal difficulties within the use of aids and the concept of Kinaesthetics. Participants brought up some ideas for example to adapt the beds in hospitals or developing a height adjustment for wheelchairs. Beside positive consequences in the performed effort and a forced autonomy for patients, the data show an antipathy against Kinaesthetics that makes an implementation more difficult. Results showed that a combination of technical aids and Kinaesthetics is possible, although some conditions must be met.

Discussion

Even though a majority of the respondents agreed on the meaningfulness and possible uses of technical aids and Kinaesthetics, some proposals for the adaptation of aids, such as the well-proven wheelchair, the bed or structural changes, as well as ideas for the implementation of kinaesthetics, were given. These build the base for further research work.

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