Titelaufnahme

Titel
Privacy vs. Convenience - Praktische Analyse der Vorbeugungsmaßnahmen zur Reduzierung des digitalen Fingerabdrucks im Internet / vorgelegt von Daniel Panic
Weitere Titel
Privacy vs. Convenience - Practical analysis of preventive measures to reduce the digital fingerprint on the internet
AutorInnenPanic, Daniel
GutachterRosenberger, Philipp ; Koschuch, Manuel
Erschienen2018
UmfangVII, 109 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Privatsphäre / Tracking / Verfolgbarkeit / Fingerabdruck / Internet / Webbrowser / Trackingmethoden / Cookies / Canvas Fingerprinting / Webfonts / User Agent / JavaScript / HTML5 / Libraries / API / Firefox / Google / Google Chrome / Edge Browser / Brave / Tor / Cache / Sesison
Schlagwörter (EN)<span class="searchterm">Privacy / Tracking / Webbrowsers / Internet / Cookies / Canvas</span><span> Fingerprinting / Fingerprinting / Webfonts / User Agent / JavaScript / HTML5 / Libraries / API / Firefox / Google / Google Chrome / Edge Browser / Brave / Tor / Cache / Sesison</span>
Schlagwörter (GND)Internet / Privatsphäre
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-3576 Persistent Identifier (URN)
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Privacy vs. Convenience - Praktische Analyse der Vorbeugungsmaßnahmen zur Reduzierung des digitalen Fingerabdrucks im Internet [1.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Privatsphäre-Paradoxon besagt, dass die Besorgnis der Internet-BenutzerInnen über ihre Daten im Widerspruch zu ihren Handlungen steht. Das liegt mitunter daran, dass nicht jede Datensammlung transparent ist und bei der Verwendung von Webseiten oder Diensten mittels Trackingmethoden Daten der BenutzerInnen im Hintergrund gesammelt werden.

Diese Masterarbeit baut auf dieser Thematik auf und untersucht, durch welche benutzerfreundlichen Maßnahmen im Webbrowser die Privatsphäre erheblich verbessert werden kann, ohne dass das übliche Surfverhalten von BenutzerInnen verändert oder die Funktionen der Webseite beeinträchtigt werden.

Zur Beantwortung dieser Frage werden diverse Umsetzungsmaßnahmen analysiert und die benutzerfreundlichsten für die empirische Uberprüfung herangezogen. Anhand eines Usability-Tests mit 16 TeilnehmerInnen werden die Umsetzungsmaßnahmen im Webbrowser überprüft und im Hinblick auf ihre Effektivität ausgewertet. Die Samples der Befragten unterscheidet sich im Hinblick auf Alter und Kenntnisstand.

Zu den Haupterkenntnissen zählt, dass BenutzerInnen mit niedrigeren IT-Kenntnissen weniger Bewusstsein über Trackingmechanismen im Internet und Einstellungsmöglichkeiten im Webbrowser haben. Nach der Implementierung der Maßnahmen war das Sicherheitsgefühl und die Akzeptanz bei der Gruppe wesentlich höher, als bei BenutzerInnen mit höheren IT-Kenntnissen. Eine weitere Erkenntnis ist, dass BenutzerInnen eine individuelle Grenze haben, ab der die Privatsphäre als gefährdet betrachtet wird. Gewisse Funktionen bieten eine so hohe Bequemlichkeit, dass manche der BenutzerInnen nicht bereit waren, diese im Gegenzug für eine besser geschützte Privatsphäre aufzugeben.

Zudem lassen die empirischen Ergebnisse darauf schließen, dass die Umsetzung einfacher Maßnahmen von jeder IT-Affinitätsklasse erfolgreich durchgeführt werden kann. Der technologische Fortschritt wird neue Möglichkeiten bieten, Informationen über BenutzerInnen zu gewinnen. Daher ist die Wissenschaft angehalten zu untersuchen, welche Risiken neue Technologien auf die Privatsphäre haben können.

Zusammenfassung (Englisch)

<span>The </span><span class="searchterm">privacy</span><span> paradox relates to the Internet users concern about their data which is in conflict with their online behavior. This concern is sometimes the result of data collection which is not always transparent. Thus, when using websites or services using tracking methods, often data of the users are collected in the background.

This master thesis analyzes this paradox and examines user-friendly measures in the web browser which can improve </span><span class="searchterm">privacy</span><span> considerably without changing the usual surfing behavior of users or impairing the functionality of the website. Thus, various implementation measures were analyzed and the most user-friendly one was used for the empirical review. On the basis of a usability test with 16 participants, the implementation measures were checked in the web browser and evaluated with regard to their effectiveness. The samples of the participants differed in terms of their age and level of knowledge.

One of the key findings is that users with little IT skills are less aware of Internet tracking mechanisms and web browser settings. After the implementation of the measures, the sense of security and acceptance of the test group was much higher than of those with advanced IT skills. Another finding is that users have an individual limit beyond which </span><span class="searchterm">privacy</span><span> is considered vulnerable. Certain functions offer so much convenience that some of the users were unwilling to give them up in exchange for improved </span><span class="searchterm">privacy</span><span> protection.

In addition, empirical evidence suggests that the implementation of simple measures can be successfully performed by any IT affinity class. Technological progress will provide new opportunities to gain information about users. Therefore, science is required to investigate the risks new technologies can have on </span><span class="searchterm">privacy</span><span>.</span>

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