Titelaufnahme

Titel
Future Urban Living / vorgelegt von: Lena Haslinger
Weitere Titel
Future Urban Living
AutorInnenHaslinger, Lena
GutachterWeber, Gerulf
Erschienen2018
Umfang160 Seiten
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Sharing Economy / Urbanität / Wohnbau / Mikroapartment / Architektur / Bedürfnisse / SMART-Wohnung / Wohnkonzept / Wien / Gemeinschaft
Schlagwörter (EN)Sharing economy / Urbanity / Housing / Micro living / Architecture / Needs / SMART-home / Living concept / Vienna / Community
Schlagwörter (GND)Wohnungsbau / Sharing Economy
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-5193 Persistent Identifier (URN)
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Future Urban Living [58.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Einflussgrößen, die bei der Schaffung von Wohnraum berücksichtigt werden, verschieben sich auf Basis demografischer Entwicklungen, gesellschaftlicher Strukturen und städtebaulichen Konzepten häufiger. Zudem kann beobachtet werden, dass sich Wohnstrukturen zu einem dezentralen Netzwerk aus privaten Zonen, externen Räumen und Dienstleistungsorten entwickeln. Ausgehend von Trends wie Mikrowohnen und „sharing economy“ und angelehnt an das Wiener SMART-Wohnbauprogramm, beschäftigt sich diese Arbeit mit der Entwicklung einer Strategie, die durch die Neukonfiguration sämtlicher Bestandteile eines Wohnbaus neues, leistbares und flexibles urbanes Wohnen ermöglicht.

Die Strategie Future Urban Living (FUL) ist dreistufig aufgebaut. 1) Aus statistischen Werten (Haushalte, Anzahl der Personen, Alter der Personen, Größe der Wohneinheiten, etc.) wurden Rückschlüsse auf berücksichtigende Wohnungsformen und deren notwendige Flexibilität gezogen und zwei Wohnungstypen als Kern-Einheiten entwickelt, die durch Angliederung von benachbarten Raumzellen adaptiert werden können. 2) Anhand einer eigens erarbeiteten Matrix, die durch eine diffizile Aufschlüsselung Verknüpfungen von Bewohnerbedürfnissen, Erfüllungsorten und -infrastrukturen aufzeigt, wurde ablesbar, welche Bedürfnisse in unterschiedliche Erfüllungszonen unterteilt werden können. Bei der Bewertung wurde Fokus gelegt auf eine maximale räumliche Ausgliederung der Bedürfnisse von der Kern-Erfüllungszone (Wohneinheit) in entfernter gelegenere (Gemeinschaftsflächen). 3) Hinterlegt mit den zuvor ermittelten Daten wurden sämtliche Gemeinschaftsflächen hinsichtlich ihrer Lage und Größe, Häufigkeit, technischer und räumlicher Ausstattung und ihres obligaten oder optionalen Vorkommens usw. spezifiziert. Damit steht ein quantitativer und qualitativer Katalog zur Verfügung, der in der Planung eingesetzt werden kann.

Schließlich wurde unter Berücksichtigung von FUL ein exemplarischer Entwurf erarbeitet, der in Form von Grundrissen, Schnitten und Ansichten das Konzept verdeutlicht und eine räumlich zusammenhängende flexible und modular konzipierte Raumstruktur entstehen lässt.

Zusammenfassung (Englisch)

The factors that are taken into account when creating housing are shifting more frequently on the basis of demographic developments, social structures and urban planning concepts. In addition, it can be observed that residential structures are developing into a decentralized network of private zones, external spaces and service locations.

Based on trends such as „micro living“ and „sharing economy“ and based on the Viennese SMART Housing Program, this work deals with the development of a strategy that enables new, affordable and flexible urban living by reconfiguring all components of a residential building.

The Future Urban Living (FUL) strategy has a three-stage structure. 1) Statistical values (households, number of persons, age of persons, size of housing units, etc.) were used to draw conclusions about housing forms and their necessary flexibility, and two types of dwellings were developed as „core units“ which can be adapted by annexing adjacent spatial cells. 2) Based on a specially developed matrix, which shows the links between resident needs, settlement sites and infrastructures through a complex breakdown, it became clear which needs could be divided into different fulfillment zones. The evaluation focused on a maximum spatial separation of needs from the core compliance zone (residential unit) to more remote zones (shared areas). 3) On the basis of the previously obtained data, all common areas have been specified in terms of their location and size, frequency, technical and spatial equipment and their obligatory or optional occurrence etc. This provides a quantitative and qualitative „catalog“ that can be used in planning.

Finally, taking into account FUL, an exemplary draft was drawn up that illustrates the concept in the form of floor plans, sections and views and creates a spatially connected flexible and modular spatial structure.

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