Titelaufnahme

Titel
Technologische Möglichkeiten in der generationsübergreifenden Kollaboration von Knowledge WorkerInnen / vorgelegt von Johann Windischhofer
Weitere Titel
Technological possibilities in the intergenerational collaboration of knowledge workers
AutorInnenWindischhofer, Johann
GutachterStamm, Tanja ; Bobeth, Jan
Erschienen2018
Umfangvii, 78 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeAugust 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Intelligenter Arbeitsplatz / Ältere WissensarbeiterInnen / Förderfaktoren / Gemeinsame Nutzung von Inhalten / Technologie Akzeptanz / Generationsübergreifend / Wissensbarrieren / Kollaborations-Werkzeuge / Arbeitsplatz Design / PEARL-Projekt
Schlagwörter (EN)smart workplace / older knowledge workforce / environmental factors / share content / technology acceptance / cross-generational / knowledge barriers / collaboration tools / workstation design / PEARL Project
Schlagwörter (GND)Geistige Arbeit
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-3689 Persistent Identifier (URN)
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Technologische Möglichkeiten in der generationsübergreifenden Kollaboration von Knowledge WorkerInnen [2.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Demografische Veränderungen erfordern kreative und technische Lösungen im Arbeits-umfeld um dadurch die Bedürfnisse älterer WissensarbeiterInnen bestmöglich zu unterstützen.

Diese Masterthese widmet sich im Besonderen WissensarbeiterInnen und deren Arbeitsumgebung. Im Detail wird betrachtet, welche technologischen Lösungen und Konzepte bereits zur Unterstützung einer generationsübergreifenden Kollaboration an Wissensarbeitsplätzen bestehen und welche Aspekte davon die Grundlage für ein Kollaborationskonzept im Rahmen von PEARL „Platform for Ergonomic and motivating ICT-based Age-friendly woRkpLaces“ bilden könnten.

In der Literaturrecherche anhand eines Scoping Reviews konnten 20 relevante Studien zum Thema der intergenerationellen Zusammenarbeit in wissensintensiven Arbeits-umgebungen identifiziert werden. Ergänzend dazu wurde eine Fokusgruppe mit ExpertInnen im Rahmen einer qualitativen Studie durchgeführt. Die Auswertung der Transkription erfolgte mittels der Framework Methode und lieferte weitere wichtige Erkenntnisse über die Bedürfnisse älterer WissensarbeiterInnen. Durch den Vergleich der Ergebnisse konnten relevante Förderfaktoren und Barrieren die sowohl für zukünftige Studien, als auch für ein Kollaborationskonzept im PEARL-Projekt relevant sein können identifiziert werden.

Die Ergebnisse beinhalten folgende Kernaussagen: Anwendungen wie Crowdwork-Plattformen, Online-Datenspeicherdienste und Online-Kalender haben sich für intergenerationelle Gruppen im Remote-Setting als besonders geeignet erwiesen. Darüber hinaus sind offene Räume und informelle Interaktionspunkte für die intergenerationelle Kommunikation und Kollaboration an Wissensarbeitsplätzen förderlich. Die Literaturanalyse zeigte, dass es keine eindeutige Definition des Begriffs "WissensarbeiterInnen" gibt. Dieser Umstand führt zu Schwierigkeiten bei der Planung und Gestaltung von Wissensumgebungen. Barrieren ergeben sich einerseits durch mangelnde Design-Standards und anderseits durch die eingeschränkte Gebrauchs-tauglichkeit der Tools. Datenschutzbedenken und Angst wurden ebenfalls als Hürden für die Akzeptanz und Motivation in der Nutzung von Tools mit Gesundheitsbezug genannt. Dennoch besitzen Anwendungen wie E-Learning mit einem lernzentrierten und interaktiven Ansatz das Potential ältere WissensarbeiterInnen in der Weiterbildung zu unterstützen. Obwohl die intergenerationelle Kollaboration bereits durch Lösungsansätze wie Crowdwork und E-Learning Plattformen unterstützt wird, sind diese noch nicht optimal an die Dynamik des Arbeitsmarktes und das veränderte Arbeitsumfeld angepasst.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Ergebnisse eine wichtige Datenbasis für das PEARL-Projekt und zukünftige Forschungen im Bereich der Wissensarbeit darstellen. Es zeigte sich auch ein Bedarf nach weiteren strukturellen Anpassungen und Entwicklungen in der intergenerationellen Zusammenarbeit von WissensarbeiterInnen.

Zusammenfassung (Englisch)

Demographics have a strong influence ever since and require creative adaptions and technical solutions to adjust to the needs for intergenerational knowledge-based work environments.

Thereof, this master thesis deals with knowledge workers and its working environment. In detail, it analyses which technological concepts and solutions do already exist to support intergenerational collaboration at knowledge workplaces and which aspects and data can be used for a future collaboration concept in PEARL „Platform for Ergonomic and motivating ICT-based Age-friendly woRkpLaces“.

The literature research was built on the scoping review method with predefined keywords, and identified 20 relevant studies dealing with intergenerational collaboration in knowledge-intensive work environments. Additionally, a qualitative focus group research with experts and the evaluation of the transcription by the framework method gave further insights to the specific needs of older knowledge-workers. By comparing the results, clear drivers and barriers could be identified and might play an important role for future studies, as well within the PEARL project.

The findings include the following: Applications such as crowdwork platforms, online data storage services and digital calendars have proven particularly suitable for intergenerational groups, to work remote on knowledge-intensive tasks. Apart from that, open spaces for communication and informal interaction points are seen beneficial to intergenerational collaboration at knowledge workplaces. Moreover, there is no clear definition of the term "knowledge workers", which causes difficulties in planning the ideal work environment. Barriers are mainly driven by the lack of standards in design and also limited usability of tools. However, anxiety and data protection concerns were also stated as negative drivers for acceptance and motivation, in specific by using e-learning and health-related tools. On the other hand, applications such as e-learning platforms have the potential to support older knowledge workers in easy access education through a learning-centric and interactive approach.

Despite the fact that intergenerational collaboration among knowledge workers is already supported by solutions such as crowdwork and e-learning platforms, the needs are not yet adapted to the dynamics of the labour market and its changing work environment.

In conclusion it can be stated that the results provide an important data source for the PEARL project and future studies in the field of knowledge work. Also, it clearly shows the strong need for further adaptions and developments for older knowledge workers and also the intergenerational collaboration.

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