Titelaufnahme

Titel
Öffentliche Auftragsvergabe an arbeitsmarktpolitische Sozialunternehmen- Chancen und Risiken durch die zukünftige Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie RL 2014/24/EU / vorgelegt von: Iris Hochreiter
Weitere Titel
Public procurement for social enterprises with work integration goals- Opportunities and risks in context of the future implementation of the EU-Procurement Directive RL 2014/24/EU
AutorInnenHochreiter, Iris
GutachterPühringer, Judith
Erschienen2018
Umfangxi, 113 Seiten
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeAugust 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Arbeitsmarktpolitische Sozialunternehmen / Sozialökonomische Betriebe / Integrative Betriebe / Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte / Langzeitarbeitslosigkeit / Öffentliche Auftragsvergabe / Öffentliche Beschaffung / Bundesvergabegesetz / EU- Richtlinie 2014/ 24/ EU / Sozialkriterien / Vergabevorbehalt
Schlagwörter (EN)Work Integration Social Enterprises / Socio-economic enterprises / Non-profit employment projects / Non-profit employment companies / Long-term unemployment / Public procurement / Federal Procurement Act / EU-Directive 2014/24/EU / Social criteria / Reserved contracts
Schlagwörter (GND)Arbeitsmarktpolitik / Langzeitarbeitslosigkeit / Nonprofit-Bereich
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-3914 Persistent Identifier (URN)
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Öffentliche Auftragsvergabe an arbeitsmarktpolitische Sozialunternehmen- Chancen und Risiken durch die zukünftige Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie RL 2014/24/EU [1.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken der Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie (RL 2014/24/EU) für arbeitsmarktpolitische Sozialunternehmen in Österreich. Die Richtlinie beinhaltet die Einführung von Sozialkriterien sowie Vergabevorbehalte für arbeitsmarktpolitische Sozialunternehmen. Diese sollen die Gestaltung eines sozialen, arbeitsstiftenden und nachhaltigen Vergabewesens ermöglichen. Der theoretische Teil diskutiert die Rolle und Sonderstellung von arbeitsmarktpolitischen Sozialunternehmen, die Problemlagen von Langzeitarbeitslosigkeit, den aktuellen Rechtsrahmen des BVergG 2006 und die relevanten Artikel der Richtlinie mit good practice Beispielen aus Frankreich und Spanien. Der empirische Teil behandelt die Ergebnisse einer qualitativen Studie, im Zuge derer acht ExpertInneninterviews durchgeführt wurden. Die befragten ExpertInnen waren AuftraggeberInnen und GeschäftsführerInnen von Sozialökonomischen Betrieben und non-profit Weiterbildungseinrichtungen sowie BeschaffungsexpertInnen. Die Ergebnisse bestätigen, dass die ExpertInnen die ökonomische Ausrichtung des Vergabewesens in Österreich als eine der größten Herausforderungen ansehen. Die Umsetzung der RL 2014/24/EU könne aber dazu beitragen, faire und langfristige Arbeitsbedingungen für Langzeitarbeitslose zu schaffen und Sozialausgaben zu senken. Die ExpertInnen warnen, dass ausschreibenden Stellen oft noch das Wissen zu Sozialklauseln fehlt und dass für die erfolgreiche Umsetzung der RL 2014/24/EU daher eine Unterstützungsstruktur entwickelt werden muss.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with opportunities and risks for social enterprises with work integration goals related to the future implementation of the EU-Procurement Directive (RL 2014/24/EU) in Austria. The directive seeks to facilitate a social, job-creating and sustainable procurement across the EU. To reach this goal, the directive introduces two main components: social criteria (e.g., employment of long-term unemployed) and reserved contracts for Work Integration Social Enterprises. The theoretical part discusses the role and exceptional position of Work Integration Social Enterprises, the key challenge of long-term unemployment, the current Federal Procurement Act 2006 in Austria and finally the relevant components of the directive, containing good practice examples in France and Spain. The empirical part presents the results of a qualitative study. In this study, I conducted eight expert interviews. The experts included contract authorities, managers from socio-economic enterprises and non-profit education & training providers as well as procurement specialists. The experts confirm the economic focus in public procurement as the main challenge for social enterprises. The implementation of the directive would create fair and sustainable working conditions for the long-term unemployed and social expenditure could be decreased. However, the experts are also concerned that the contracting authorities have too little knowledge regarding social clauses. Therefore, a support structure needs to be developed to ensure a successful implementation of the directive.

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