Titelaufnahme

Titel
Drucksensitiver Stift für Kinder mit Kraftdosierungsproblemen während des Schreibprozesses - Entwicklung eines Prototyps / vorgelegt von Johanna Pfabigan
Weitere Titel
Pressure-sensitive Pen For Children with Problems in Controlling Their Strength During Writing - Development of a Prototype
AutorInnenPfabigan, Johanna
GutachterWerner, Franz ; Güldenpfennig, Florian
Erschienen2018
Umfangxii, 81 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeSeptember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Design Thinking / Grafomotorik / Greifkraft / Produktentwicklung / Prototyping / Schriftsprache
Schlagwörter (EN)Design Thinking / Graphomotor Skills / Grip Force / Product Development / Prototyping / Handwriting
Schlagwörter (GND)Schreibmotorik
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-3726 Persistent Identifier (URN)
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Drucksensitiver Stift für Kinder mit Kraftdosierungsproblemen während des Schreibprozesses - Entwicklung eines Prototyps [19.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Grafomotorische Schwierigkeiten können sich auf den akademischen Erfolg und das Selbstbild des Kindes auswirken. Deshalb bilden Kinder mit grafomotorischen Schwierigkeiten in der ergotherapeutischen Praxis ein großes Aufgabenfeld. Hier existiert eine Vielzahl an therapeutischen Interventionen. Ferner könnten neueste Technologien ein vielversprechender Ansatz sein. Dieser Ansatz wird in der vorliegenden Arbeit erprobt. Das Ziel war die Entwicklung eines Stiftes, der Kindern mit Kraftdosierungsproblemen direkte Rückmeldung während des Schreibprozesses gibt.

Methode: Zur Gestaltung des Entwicklungsprozesses wurde die Methode des Design Thinkings angewendet. Der Iterationszyklus wurde zweimal durchlaufen. In jedem Durchlauf wurde ein funktionaler Prototyp realisiert. Die Anforderungen an den Stift wurden in einer parallel durchgeführten partizipativen Forschungsarbeit erhoben. Die Prototypen wurden in ebendieser durch Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten evaluiert. Die

Verbesserungsvorschläge zum ersten Prototyp flossen in die Weiterentwicklung zum zweiten Prototyp ein.

Resultate: Es wurde ein dreieckiger Bleistift mit unterschiedlichen Rückmeldefunktionen realisiert. Überprüft wird die Griffkraft (Finger-Stift). Die Rückmeldung erfolgt über Licht in der transparenten Stiftspitze. Drei umschaltbare Optionen zur Rückmeldung wurden implementiert: Grünes Licht bei angemessenen Kraftverhältnissen, rotes Licht bei Überschreiten der Obergrenze und die Kombination aus beiden Rückmeldefunktionen. Für ein angenehmes Greifgefühl ist der Stiftschaft mit hautfreundlichem Silikon überzogen.

Conclusio: Einige der Anforderungen an den Stift konnten aus Sicht der Ergotherapeutinnen

und Ergotherapeuten erfolgreich umgesetzt werden. Vor allem in Hinblick auf Größe und Gewicht wurden die Anforderungen unzureichend erfüllt.Ferner konnte nicht geklärt werden, wie die Ober- und Untergrenzen aus fachlicher

Sicht angemessen definiert werden können. Für die Weiterentwicklung und das finale Produkt ist es somit unabdinglich Kinder in den Entwicklungsprozess miteinzubeziehen.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: Impaired graphomotor skills can impact academic success and the self-concept of children. This is why children with handwriting problems are highly important in the practice of occupational therapy. To support those children several therapeutic interventions exist. In addition, new technologies are a promising attempt to improve fine-motor skills, which are put to the test in this thesis. The goal was the development of a pen which provides a direct response during the writing process for children with difficulties dosing their force.

Method: The method of Design Thinking was applied in the development process. The iteration cycle was run through two times. In every cycle one functional prototype was realized. The requirements for the pen were collected simultaneously in a participatory study. In this study, the prototypes were evaluated by occupational therapists. The suggestions for improvement for the first prototype were considered for the development of the second prototype.

Results: A triangular pencil with different response types was realized. The grip force was probed. The response was made available by means of light in the transparent tip of the pen. Three switchable response types were implemented: green light for appropriate force, red light for exceeding force and a combination of the two types. For a comfortable feeling of the grip the barrel of the pen was covered in skin-friendly silicone.

Conclusion: Several requirements for the pen were met successfully according to the occupational therapists. Particularly in term of size and weight the pen improvements should be made. Further, the definition of appropriate upper and lower force limit was not possible from a technical point of view. For further development efforts and the final product, it is vital to include children in the development process.

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