Titelaufnahme

Titel
Quo vadis Praxisanleitung? Bedürfnisse und Erwartungen der Studierenden der FH Campus Wien / vorgelegt von: Thomas Stabelhofer
Weitere Titel
Quo vadis Practical guidance? needs and expectations of the FH Campus Wien students
AutorInnenStabelhofer, Thomas
GutachterRabl, Christine ; Riegler, Barbara
Erschienen2018
Umfangix, 149 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeSeptember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Bedürfnisse / Erleben / Erwartungen / Geriatriepraktikum / Praxisanleitung / Qualitative Inhaltsanalyse
Schlagwörter (EN)needs / experience / expectations / geriatrics Internship / practical guidance / qualitative content analysis
Schlagwörter (GND)Krankenpflege / Praktikum
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der praktischen Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeperson ist eine gute Praxisanleitung essentiell, welche einen Einfluss auf Kompetenzsteigerung und Abbruchraten der Studierenden hat.

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Erleben, Erwartungen und Bedürfnissen der Bachelorstudierenden der Studienrichtung Gesundheits- und Krankenpflege an der Fachhochschule Campus Wien bezugnehmend auf die Praxisanleitung an einer geriatrischen Station. Zur Datenerhebung kam die problemzentrierte Interviewtechnik zur Anwendung, dessen generierte Daten nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring analysiert und ausgewertet wurden.

Die Studienergebnisse bestätigen, dass es besonders belastende Situationen auf geriatrischen Stationen gibt, welche eine Adaptierung der Praxisanleitung notwendig machen. Die Daten zeigen, dass Themen wie Supervision, Reflexion und Aufbereitung belastender Situationen wie Sterben, Tod und Trauer, Demenz und Ekel für die Studierenden wichtig erscheinen. In Bezug auf die Praxisanleitung lässt sich, seitens der Studierenden, ein besonders großer Wunsch nach einer Bezugsperson erkennen. Hauptgründe für eine mangelnde Anleitung sind Personalmangel und ein hohes Arbeitspensum auf einer Geriatrie. Fehlende finanzielle Vergütung und fehlende Berücksichtigung der AnleiterInnen im Personalschlüssel stellen weitere Gründe dar. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen außerdem, dass die Qualifikationsanforderungen an anleitende Personen aus Sicht der PraxisanleiterInnen nur sehr gering mit denen der Studierenden übereinstimmen. Die Aussagen der Studierenden zur Geriatrie lassen eine besondere Belastung durch schwierige Pflegesituationen erkennen, wie sie in Langzeitpflegeeinrichtungen vermehrt vorkommen. Die vorliegende Studie zeigt, in welcher Hinsicht Adaptierungen der Praxisanleitung sinnvoll sein könnten.

Zusammenfassung (Englisch)

A good practical guidance while practical training for students in Nursing is essential. This practical guidance has an impact on progression of competence and on quitting the studies.

This master thesis deals with the experiences, expectations and needs of the Bachelor students in Nursing at the University of Applied Life Sciences Vienna concerning practical guidance at the geriatric division. For data collection, the problem-centered interview technique was used. The generated data was analyzed and evaluated according the qualitative content analysis by Philipp Mayring.

The results of this study confirm particularly debilitating situations which call for an adaption of practical guidance. Furthermore, topics such as supervision, reflection and the preparation of stressful situations like dying, death and grief, dementia and disgust seem important to students. However, there was a great wish for a caregiver on behalf of the students. The main reasons for a lack of guidance are staff shortage and a huge workload at the geriatric division. Moreover, a lack of financial compensation and missing consideration of practical guides in personnel calculation are reasons too. The assessed qualification requirements of both, practical instructors and students, were not in line. The students statements about geriatrics show a special burden of difficult situations, as they occur in long-term care facilities increasingly. An adaptation of the practical instructions to such special situations seems necessary.