Titelaufnahme

Titel
Hard-to-reach : Über das Verständnis und die Verwendung dieser Begrifflichkeit in Theorie und Praxis Klinischer Sozialer Arbeit / vorgelegt von: Anna Maria Gamperl
Weitere Titel
Hard-to-reachAbout the understanding and use of this term in Clinical Social Work theory and practice
AutorInnenGamperl, Anna Maria
GutachterHaberhauer, Judith ; Schörghofer, Josef
Erschienen2018
Umfangvii, 104 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeAugust 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)hard-to-reach / KlientInnen / Klinische Soziale Arbeit / Multiproblemlagen / schwer erreichbar / Zielgruppe / Zugang
Schlagwörter (EN)hard-to-reach / clients / Clinical Social Work / Multi-problems / target group / Access
Schlagwörter (GND)Erreichbarkeit / Sozialtherapie / Klient
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-4035 Persistent Identifier (URN)
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Hard-to-reach [2.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Begriff „hard-to-reach“ und dessen Verwendung in der Klinischen Sozialen Arbeit. Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, in welchem Ausmaß bzw. zu welchem Zwecke die Begrifflichkeit Verwendung findet und wo Gemeinsamkeiten in den heterogenen Definitionen und Verstehensweisen liegen.

In der Literatur zur Klinischen Sozialen Arbeit gibt es häufige Nennungen des Begriffes, jedoch vergleichsweise wenige Erklärungen. Des Weiteren haben Beobachtungen im Vorfeld gezeigt, dass im Masterstudium für Klinische Soziale Arbeit und in der beruflichen Praxis wieder divergierende Meinungen zur Verwendung der Begrifflichkeit und deren Notwendigkeit existieren.

In dieser Arbeit wird daher der Frage nachgegangen, in welchen Kontexten TheoretikerInnen und PraktikerInnen der Klinischen Sozialen Arbeit den Begriff verwenden und was von ihnen darunter verstanden wird.

Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine Methodenkombination, angelehnt an den Mixed-Methods Ansatz, gewählt. Während mit einer Inhaltsanalyse als Erhebungsinstrument bestehende Literatur analysiert wurde, untersuchten die Gruppendiskussion sowie die Onlinebefragung die Verwendung des Begriffes in klinisch-sozialarbeiterischer Praxis.

Die Ergebnisse zeigen eine Heterogenität in der Verwendung von „hard-to-reach“ auf. Der Begriff wird vielfach verwendet und hat Relevanz für die Klinische Soziale Arbeit. Neben KlientInnen können Einrichtungen oder SozialarbeiterInnen schwer erreichbar sein. Schwere Erreichbarkeit von KlientInnen ist kein Produkt persönlicher Eigenschaften oder Fähigkeiten, sondern wird stark von externen Faktoren und dem Zusammentreffen mehrerer schwieriger Problemlagen bestimmt.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the term "hard-to-reach" and its use in Clinical Social Work. The aim of the work is to show to how and for which purpose the term is used and to point out similarities of various definitions or understandings.

The term is often used in publications of Clinical Social Work, but only explained a few times. Furthermore, previous observations have shown that working social workers and students of the masters program again have a divergent understanding and use of this terminology.

Therefore, the main question of this thesis is in which contexts theoreticians and practitioners use the term “hard-to-reach” and how it is understood by them.

To answer these questions, a method combination based on the mixed-methods approach was chosen. While literature was analysed to show the use of the term in existing literature, a group discussion and an online survey examined the use of the term in clinical social work practice.

The results definitely show a heterogeneity in the use of hard-to-reach. The term is widely used and has relevance to Clinical Social Work. In addition to clients, institutions or social workers can also be hard-to-reach. Problems with accessibility of clients are not a product of their personal qualities or abilities, they are also caused by external factors and the coincidence of several difficult issues.

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