Titelaufnahme

Titel
Der Beitrag von Live-Musik im öffentlichen Raum zum subjektiven Sicherheitsgefühl. / vorgelegt von: Tobias Gatterbauer-Reinprecht
Weitere Titel
The contribution of live-music in public space to the subjective sense of security.
AutorInnenGatterbauer-Reinprecht, Tobias
GutachterSteiner, Elisabeth
Erschienen2018
Umfang138 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeSeptember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Sicherheit / Musik / Öffentliche Verkehrsmittel / U-Bahn / Station
Schlagwörter (EN)safety / security / music / public transportation / metro / station
Schlagwörter (GND)Öffentlicher Raum / Musik / Sicherheit
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-4049 Persistent Identifier (URN)
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Der Beitrag von Live-Musik im öffentlichen Raum zum subjektiven Sicherheitsgefühl. [3.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach dem Beitrag von Live-Musik zum subjektiven Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum. Aufgrund des geringen Ausmaßes vorliegender Forschung zu dieser Thematik wurde der Begriff des subjektiven Sicherheitsgefühls in unterschiedlichen Kontexten analysiert, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und versucht, Maßnahmen zur Steigerung oder Beeinflussung des subjektiven Sicherheitsgefühls zu extrahieren. Als Forschungsobjekt diente ein Pilotprojekt der Wiener Linien GmbH & Co KG, dessen Ziel es ist, das subjektive Sicherheitsgefühl in U-Bahn-Stationen durch Live-Musik zu steigern. Mittels quantitativer Befragung von Passant_innen in zwei Phasen wurde der diesbezügliche Einfluss von Live-Musik erhoben. Die Ergebnisse deuten auf einen geringen, jedoch signifikanten Einfluss für unangenehme oder maximal leicht beängstigende Situationen hin, zeigen jedoch deutlich, dass Live-Musik nicht vermag in stark beängstigenden oder bedrohlichen Situationen das subjektive Sicherheitsgefühl zu steigern. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit war außerdem, die Forschungsergebnisse für die sozialraumorientierte Soziale Arbeit nutzbar zu machen, indem die Konsequenzen für ebendiese herausgearbeitet wurden. Die Forderung einer klaren, politischen Positionierung der Sozialen Arbeit ist ein wichtiges Ergebnis dieser Ausarbeitung.

Zusammenfassung (Englisch)

This scientific work deals with the question about the contribution of live-music in public space to the subjective sense of security. Due to the small extent of existing research on this topic, the concept of subjective security feeling was analyzed in different contexts, viewed from different perspectives and attempts to extract measures to increase or influence the subjective sense of security. The research object was a pilot project of the Wiener Linien GmbH & Co KG, whose goal is to increase the subjective sense of security in subway stations through live music. With a quantitative survey of passersby in two phases, the influence of live music was measured. The results suggest a small but significant impact on unpleasant or slightly frightening situations, but clearly show that live music can not enhance the subjective sense of security in highly scary or threatening situations. Another aim of this work was to make the results of the research available for social space-oriented social work, by identifying the consequences for it. The demand for a clear, political positioning of social work is an important result of this elaboration.

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