Titelaufnahme

Titel
Wohnungslose Menschen im öffentlichen Raum: Eine Lebensweltanalyse zur Ausgrenzung und Verdrängung einer marginalisierten Gruppe / vorgelegt von: Barbara Prähauser
Weitere Titel
Homeless People in Public Space: A life- world analysis for the repression and exclusion of a marginalized group
AutorInnenPrähauser, Barbara
GutachterStoik, Christoph ; Diebäcker, Marc
Erschienen2018
Umfang97 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeSeptember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnungslosigkeit / Obdachlosigkeit / Lebensweltanalyse / öffentlicher Raum / Ausgrenzung / Ausschluss / Verdrängung / Marginalisierung / gesellschaftliche Teilhabe / Teilhabe / Reaktionen
Schlagwörter (EN)homelessness / homeless people / public space / life- world analysis / repression / exclusion / marginalized group / marginalisation / social exclusion / social participation / reactions
Schlagwörter (GND)Obdachlosigkeit / Öffentlicher Raum / Lebenswelt
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-4085 Persistent Identifier (URN)
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Wohnungslose Menschen im öffentlichen Raum: Eine Lebensweltanalyse zur Ausgrenzung und Verdrängung einer marginalisierten Gruppe [1.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zentrum dieser Masterarbeit stehen die Ausgrenzungserfahrungen wohnungsloser Menschen. Konkret wurde versucht herauszufinden, wie Menschen auf der Straße, im öffentlichen Raum ausgegrenzt und verdrängt werden und in wie fern ebendiese gesellschaftlich teilhaben können.

Zur theoretischen Einbettung dieses Themas, werden die Begriffe Wohnungslosigkeit bzw. Obdachlosigkeit, Ausgrenzung, gesellschaftliche Teilhabe und öffentlicher Raum näher erläutert. Unterschiedliche Theorien werden aufgezeigt, verglichen und diskutiert.

Um diese Forschungsfrage beantworten zu können, wurden sechs leitfadengestützte Interviews mit insgesamt zehn Personen durchgeführt. Durch offenes Kodieren konnten die wichtigsten Aussagen herausgefiltert werden und Kategorien zugeordnet werden. In Anlehnung an den theoretischen Teil, wurden diese Aussagen schließlich im empirischen Teil dieser Arbeit präsentiert.

Im Sinne dieser Arbeit wurde versucht, durch die Gespräche, die Lebenswelten wohnungsloser Menschen erfassen zu können. Die unterschiedlichen Ergebnisse konnten in den Kapiteln „Heterogenität wohnungsloser Menschen“ und „Lebenswelt wohnungsloser Menschen“ dargestellt werden. Dabei wurde vor allem das Ziel verfolgt, den vorherrschenden Vorurteilen entgegen zu wirken und diverse Gründe und Arten dieses Phänomens zu präsentieren. Weiters wurde auch der Versuch unternommen, in Anbetracht dieser heterogenen Gruppe, den Alltag im öffentlichen Raum zu diskutieren. Dabei spielten besonders Themen wie „die Bedeutung der öffentlichen Räume“, die Schlafplatzsuche, der Sicherheitsaspekt und Suchterfahrungen eine Rolle.

Im weiteren Verlauf dieser Arbeit konnte auf die Ausgrenzungserfahrungen und Verdrängungen Bezug genommen werden. Die Reaktionen, durch Polizei und PassantInnen, wurden sowohl positiv, als auch negativ wahrgenommen. Im Allgemeinen werden aber die Konfrontationen, basierend auf Vorurteilen, bereits als Norm dieser Lebenswelt empfunden.

Ein weiterer Blickwinkel auf die Lebenswelt dieser Menschen bietet die gesellschaftliche Teilhabe. Durch die empirische Untersuchung konnten besonders ökonomische und soziale Ausgrenzungserfahrungen in diesem Bezug wahrgenommen werden. Dabei wurde deutlich, dass Wohnungslosigkeit in vielen Fällen als Ausgangspunkt oder Verfestigung der gesellschaftlichen Ausgrenzung gilt.

Zusammenfassung (Englisch)

At the center of this Master thesis are the exclusion experiences of homeless people. In concrete terms, attempts were made to find out how people on the street in public space are marginalized and displaced and in how far they can participate in society.

For the theoretical embedding of this topic the terms homelessness, exclusion, social participation and public space are explained in more detail. Different theories are shown, compared and discussed.

To answer this research question six guided interviews were conducted with a total of ten people. Through open coding the most important statements could be filtered out and assigned to categories. Based on the theoretical part these statements were finally presented in the empirical part of this work.

In the sense of this work, attempts were made to be able to grasp the living worlds of homeless people through the talks. The different results were presented in the chapters ‘heterogeneity of homeless people and ‘living environment of homeless people. The main aim was to counteract the prevailing prejudices and to present various reasons and types of this phenomenon. Furthermore, an attempt was also made to discuss everyday life in public space in the light of this heterogeneous group. Topics such as ‘the importance of public spaces, the search for sleeping places, the security aspect and experiences of addiction played a role here.

In the further course of this work reference could be made to the exclusion experiences and repressions. The reactions by police and passers-by were perceived as both positive and negative. In general, however, the confrontations based on prejudices are already perceived as the norm of this lifeworld.

Another way of looking at the living environment of these people is social participation. The empirical investigation allowed especially economic and social exclusion experiences to be perceived in this respect. It became clear that homelessness in many cases is the starting point or consolidation of social exclusion.

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