Titelaufnahme

Titel
Gesundheitsprävention durch Coping-Strategien in der Arbeit mit gewaltbetroffenen Frauen : Eine quantitative Forschung am Beispiel von Mitarbeiterinnen in österreichischen Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen / vorgelegt von: Julia Schnabler
Weitere Titel
Health prevention through coping strategies in working with women affected by violenceA quantitative research using the example of employees in Austrian womens refugees and advisory centers for women
AutorInnenSchnabler, Julia
GutachterBengesser, Andreas ; Zeller, Melanie
Erschienen2018
Umfangviii, 125 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeNovember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Abgrenzung / Arbeitsorganisation / Belastungen / Berufliche Deformation / Bewältigungsstrategien / Bio-Psycho-Soziales Modell / Burnoutprävention / Coaching / Coping / Coping-Strategien / Formen der Gewalt / Fort- und Weiterbildung / Frauenberatungsstelle / Frauenhaus / Gesundheitsprävention / Gewalt gegen Frauen / Gewaltschutzzentrum / Humor / Institutioneller Rückhalt / Kollegiale Beratung / Psychohygiene / Resilienz / Salutogenese / Selbstfürsorge / Soziale Arbeit / Soziale Unterstützung / Stress / Stressprävention / Supervision / Teamarbeit
Schlagwörter (EN)Demarcation / Labour Organization / Charges / Occupational deformation / Bio-Psycho-Social Model / Burnout prevention / Coaching / Coping / Coping strategies / Forms of violence / Further education / Women's Counseling Center / Women's shelter / Health prevention / Violence against women / Center for protection against violence / Humor / Institutional support / Collegial advice / Mental health / Resilience / Salutogenesis / Self-care / Social work / Social support / Stress / Stress prevention / Supervision / Teamwork
Schlagwörter (GND)Gesundheitsvorsorge / Frauenhaus
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-4892 Persistent Identifier (URN)
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Gesundheitsprävention durch Coping-Strategien in der Arbeit mit gewaltbetroffenen Frauen [1.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der Masterarbeit wurden die persönlichen Belastungen, die subjektive Gesundheitsein-schätzung und die Coping-Strategien der Mitarbeiterinnen österreichischer Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen und Gewaltschutzzentren untersucht. Man fand heraus, welche Themen besonders belastend sind, welche Coping-Strategien als besonders hilfreich empfunden werden um den beruflichen Alltag zu meistern und wie die Zielgruppe die eigene Gesundheit subjektiv einschätzt. Ebenso waren die Angebote seitens des Arbeit-gebers um die Mitarbeiterinnen in der Selbstfürsorge zu unterstützen, Teil der For-schungsarbeit. Die Erhebung erfolgte im Zeitraum August bis September 2018. Mithilfe eines quantitativen Online-Fragebogens konnten 124 Mitarbeiterinnen diverser Hilfsein-richtungen für von Gewalt betroffene Frauen zu diesen Themen befragt werden. Die Er-gebnisse wurden mithilfe von SPSS deskriptiv und anhand quantitativer Analyseverfahren ausgewertet. Ein Ergebnis dieser Forschung ist, dass mehr als die Hälfte der Befragten nach subjektiver Einschätzung einen niedrigen oder sehr niedrigen Belastungsgrad auf-weisen und nur 16% der allgemeinen Krankenstandstage auf die Belastungen im Beruf zurückzuführen sind. Als besonders belastende Themen für die Zielgruppe können der Einblick in menschliches Elend, der Kostendruck, der hohe bürokratische Aufwand, der Zeitdruck und die hohe Anzahl an Klientinnen genannt werden. Grundsätzlich werden alle zur Auswahl angebotenen Bewältigungsstrategien hilfreich empfunden. Besonders hilf-reich auf der individuellen Ebene sind die Coping-Strategien: ausreichend Schlaf, Humor, Abgrenzung, Familie und Freunde sowie eigene Grenzen setzen. Im Bereich der instituti-onellen Coping-Strategien werden der Teamzusammenhalt, der Rückhalt durch das Un-ternehmen und der regelmäßige Austausch mit den Teamkolleginnen als besonders hilf-reich angesehen um die Erlebnisse im Beruf bewältigen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

In this master's thesis, the personal burdens, the subjective health assessment and the coping strategies of the female employees in Austrian women's shelter, women's advisory centers and protection centers were examined. It was found out which topics are particu-larly distressing, which coping strategies are perceived as particularly helpful in mastering everyday working life and how the target group subjectively assesses their own health. Likewise, the offers from the employer to support the self-care workers were part of the research work. The survey took place in the period from August to September 2018. Us-ing a quantitative online questionnaire, 124 female employees of various aid organizations for women affected by violence were asked about these topics. The results were evaluated descriptively using SPSS and multivariate analysis techniques. One result of this research is that more than half of respondents say they have a low or very low level of load and only 16% of general sick leave is due to workload. Particularly stressful topics for the target group include the insight into human misery, the high bureaucracy, the time and cost pressure such as the high number of clients. In principle, all the coping strategies offered for selection are considered helpful. Particularly helpful at the individual level are the coping strategies: sufficient sleep, humor, demarcation, family and friends as well as set own limits. In the area of institutional coping strategies, the team cohesion, the support from the company and the regular exchange with the teammates are considered to be particularly helpful in coping with the experiences in the profession.

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