Titelaufnahme

Titel
Digitale Medien und Jugendarbeit / vorgelegt von: Oliver Thomann
Weitere Titel
Digital Media and youth work
AutorInnenThomann, Oliver
GutachterStoik, Christoph ; Zeller, Melanie
Erschienen2018
Umfangv, 131 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Datum der AbgabeNovember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Offene Kinder und Jugendarbeit / Digitale Medien / Mediatisierung / Interaktionsforschung / Symbolischer Interaktionismus
Schlagwörter (EN)youth work / digital media / mediatisation / interaction research / symbolic interactionism
Schlagwörter (GND)Neue Medien / Jugendarbeit / Medientechnik / Interaktionalismus
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-4915 Persistent Identifier (URN)
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Digitale Medien und Jugendarbeit [1.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung digitaler Medien in der offenen Kinder- und Jugendarbeit als Handlungsfeld Sozialer Arbeit. Dabei war das Ziel, Meinungen, Haltungen, soziale Interaktionen und Bedeutungskonstruktionen von BasismitarbeiterInnen transparent zu machen, da diese aus dem Standpunkt des symbolischen Interaktionismus aus betrachtet das professionelle Handeln und die berufliche Identität der Beteiligten im Umgang mit digitalen Medien strukturieren. Digitale Medientechnologien spielen im Alltag der AdressatInnen offener Kinder- und Jugendarbeit eine immer größere Rolle und sind daher wichtige Bezugspunkte ihrer Lebenswelt. Wie diese zunehmend digitale Lebenswelt, wiederum das professionelle Handeln in Bezug auf virtuelle Sozialräume bestimmt und welche Bedeutung dabei technogenen Entwicklungen auf soziokultureller Ebene und in medienpädagogischen Diskursen zukommt, wird im theoretischen Teil vorliegender Arbeit ausgearbeitet.

Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein qualitatives Studiendesign gewählt, das sich spezifisch aus den Methoden der virtuellen Ethnographie und der Grounded Theory zusammensetzt.

Die Ergebnisse der Forschung zeigen, dass die Entwicklung von Bedeutungskonstruktionen auf Basis sozialer Interaktionen auftritt. Diese wird anhand der beschriebenen und gegenstandsorientierten Kategorien von Organisation, Mediensozialisation, Strategien und Taktiken der Medienkompetenzvermittlung und Zukunftsperspektiven dargelegt. Digitale Medien haben demnach eine immer größere Relevanz im beruflichen Umfeld von JugendarbeiterInnen. Die damit einhergehenden konzeptuellen und praxisnahen Fragen und Problemfelder nach künftigen Zielgruppen, Datenschutz, Dokumentation, digitaler Ausstattung, Fortbildungen und des professionellen Handelns selbst werden dabei für gegenwärtige und künftige Szenarien der offenen Kinder- und Jugendarbeit erörtert.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis investigates the significance of digital media in youth work as a field of action of social work. The aim was to make opinions, attitudes, social interactions and constructions of meanings of grassroots workers transparent, since, from a point of view of symbolic interactionism, it is they who structure professional action and the professional identity of everyone involved in terms of how digital media are used and dealt with. Digital media technologies play an increasingly important role in the everyday life of youth works target group and are therefore important points of reference in their lifeworld. The theoretical part of this thesis elaborates on how this increasingly digital lifeworld determines professional action with regard to virtual social environments and the significance of technogenic developments on a sociocultural level and in media education discourses.

To answer the research question, the author chose a qualitative study design specifically consisting of the methods of virtual ethnography and grounded theory.

The research findings show that the development of constructions of meaning is based on social interactions. This development is explained based on the described and subject-oriented categories of organization, media socialization, strategies and tactics of media-competence teaching and future prospects. According to the findings, digital media are increasingly relevant in the professional environment of youth workers. The accompanying conceptual and practically relevant questions and problem areas regarding future target groups, data protection, documentation, digital equipment, professional development and professional action itself are discussed both for present and for future youth work scenarios.

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