Titelaufnahme

Titel
Professionelles Handeln im Kontext der Borderline-Persönlichkeitsstörung - Welchen Beitrag kann Klinische Soziale Arbeit leisten? / vorgelegt von: Nancy Tornow
Weitere Titel
Professional conduct in the context of Borderline Personality Disorder - Which contribution can be made by Clinical Social Work?
AutorInnenTornow, Nancy
GutachterSchörghofer, Josef ; Wilfing, Heinz
Erschienen2018
Umfangvii, 107 Blatt
HochschulschriftWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2019
Datum der AbgabeNovember 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Borderline-Persönlichkeitsstörung / Beziehungsarbeit / Bindung im Erwachsenenalter / Klinische Soziale Arbeit / Professionalität / Professionelles Handeln
Schlagwörter (EN)Borderline Personality Disorder / attachment theory / disorders of attachment / Clinical Social Work / professional conduct
Schlagwörter (GND)Persönlichkeitsstörung / Beziehungslehre / Interaktion
URNurn:nbn:at:at-fhcw:1-4928 Persistent Identifier (URN)
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Professionelles Handeln im Kontext der Borderline-Persönlichkeitsstörung - Welchen Beitrag kann Klinische Soziale Arbeit leisten? [0.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung sind in sämtlichen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit anzutreffen, häufig fehlt allerdings die notwendige Fachexpertise zum Umgang mit diesen Klient*innen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Diskrepanz zwischen der Beziehungs- und Interaktionsstörung und der Notwendigkeit des Aufbaus stabiler Arbeitsbeziehungen zu diesen Klient*innen. Es wird geklärt, wie professionelles Handeln sich in diesem Kontext gestalten muss und welchen Beitrag Klinische Soziale Arbeit leisten kann.

Hierzu werden Expert*inneninterviews mit Sozialarbeiter*innen durchgeführt, welche in einer Wohngruppe für psychisch erkrankte Mütter und ihre Kinder tätig sind. Hinzugezogen werden Erkenntnisse aus den Akten und der Dokumentation, welche mittels Dokumentenanalyse erhoben wurden. Anschließend werden alle gesammelten Erkenntnisse mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet und im Ergebnisteil anhand gebildeter Kategorien strukturiert.

Um ein Verständnis für die Borderline-Persönlichkeitsstörung, professionelles Handeln und die Rolle von Beziehungserfahrungen und Bindung zu erlangen, erfolgt vorab eine theoretische Betrachtung dieser Themen.

Abschließend findet eine Diskussion der Ergebnisse unter Einbeziehung der Theorie statt. Es ergibt sich, dass Fach- und Erfahrungswissen eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit von Borderline betroffenen Menschen ist. Viele herausfordernde Situationen ergeben sich aufgrund unzureichender Erfahrung oder mangelnden Wissens über das Störungsbild. Weiterhin ist der Beziehungsaspekt essentiell. Um tragfähige Beziehungen zu diesen Klient*innen aufbauen zu können, ist ebenfalls das Wissen um die Erkrankung von Nöten. Ohne diese beiden Aspekte, kann professionelles sozialarbeiterisches Handeln nicht gelingen.

Die Profession Klinische Soziale Arbeit besitzt zudem ein umfangreiches Repertoire and Methoden, diagnostischen Instrumenten und Handlungsstrategien, welche einen umfassenden Beitrag in der Arbeit mit diesen Menschen leisten können. Darüber hinaus befasst sich keine andere Profession so intensiv und umfassend mit der sozialen Dimension, was diesen Klient*innen wiederum oft in ärztlicher und psychotherapeutischer Betreuung fehlt.

Zusammenfassung (Englisch)

People with a borderline personality disorder can be found in all departments of social work, however, there is often a lack of necessary expertise to deal with these clients. The master thesis examines the discrepancy between the relationship and interaction disorder and the need to build functional and stable working relationships with clients. It will be presented how professional conduct must be shaped and which contribution can be made by clinical social work.

For this purpose, expert interviews are conducted with social workers who work in an assisted living institution for mentally ill mothers and their children. Insights from the files and the documentation, which were collected with the method of “Dokumentenanalyse”, will be included. Subsequently, all collected material will be analysed using the methods of Mayrings “Qualitative Inhaltsanalyse”. The results of the analysis will be shown in the last chapter and are based on prior formed categories.

To gain an understanding of the borderline personality disorder, professional help and attachment theory, a theoretical consideration of these topics is featured beforehand.

Conclusively, results will be presented and discussed under consideration of the previous theoretical input. It becomes evident that knowledge, whether it is based on expertise or experience, is an important and solid base for working with people diagnosed with BPS.

Many challenging situations emerge because of insufficient experience or lack of knowledge about the disorder. Additionally, the aspect of relationship is essential for the process of professional help. To build sustainable relationships with said clients, the knowledge about the disease is required. Without these two aspects professional social work cannot succeed.

The profession of clinical social work has an extensive repertoire of methods, diagnostic tools and strategies that can make a significant contribution regarding the work with clients. No other profession deals as intensively and comprehensively with the social dimension of their clients which often lacks in medical or psychotherapeutic contexts.

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