Titelaufnahme

Titel
Lass mir Zeit zum Spielen! Die Bedeutung des symbolischen Spiels für das Erleben und die Regulierung von Affekten
Weitere Titel
Give me time to play! The meaning of the symbolic play for the experience and the regulation of affects
AutorInnenSailer, Evelyn Johanna
GutachterLehner, Barbara
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Elementarpädagogik / Fallstudie / Symbolisches Spiel / Affektregulation / Selbstentwicklung / Spielumwelt Natur / Emotionale Entwicklung / Symbolisierungsprozess
Schlagwörter (EN)elementary education / case study / symbolic game / affect regulation / self-development / game environment nature / emotional development / symbolization
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgehend von der Beobachtung einer Spielsituation in einem Kindergarten, bei der das Kind mit dem Spiel eines Schneckenhauses von einer emotionalen Erregung zu einer selbständigen Regulierung seiner Affekte findet, behandelt die vorliegende Arbeit die Forschungsfrage: Inwieweit kann das symbolische Spiel mit Naturmaterialien im Wald die Affektregulation von Kindern unterstützen? In den ersten beiden Kapiteln, die den Literaturteil umfassen, wird Funktion und Bedeutung des kindlichen Spiels sowie die Entwicklung der Affektregulierung im Vorschulalter dargelegt. Anhand der Methode der Work Discussion und des pädagogischen Falls werden anschließend zwei Beobachtungen aus der pädagogischen Praxis bearbeitet und mit den Theoriebezügen in Verbindung gesetzt. Die am Ende der Arbeit formulierten pädagogischen Konsequenzen für die Praxis umfassen das Vorhandensein von geeignetem, vielschichtigem Spielmaterial, ausreichend Raum und Zeit sowie die Anwesenheit einer aufmerksamen und sicheren Bezugsperson als Voraussetzung dafür, dass das Kind in ein symbolisch besetztes Spiel einsteigen und darin zu einer Regulierung seiner Affekte finden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Starting from an observation of a play situation in a kindergarten, in which the child finds with the play of a snail shell from an emotional arousal to an independent regulation of its affects, the present work deals with the research question: To what extent can the symbolic play with natural materials in the Forest support children's affective regulation? In the first two chapters, which include the literature section, the function and meaning of the child's play as well as the development of affect regulation in preschool age are explained. On the basis of the method of work discussion and the pedagogical case, two observations from the pedagogical practice are then worked on and connected with the theoretical references. The pedagogical consequences for the practice formulated at the end of the work include the presence of suitable, multi-layered playing material, sufficient space and time, and the presence of an attentive and secure caregiver as a prerequisite for the child to enter into a symbolically engaged play and thereby to find a regulation for its affects.