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Title
Der gesellschaftliche Mehrwert von vertical farming / vorgelegt von: Tanja Denise Roschanz
Additional Titles
Social value of vertical farming
AuthorRoschanz, Tanja Denise
Thesis advisorBódvay, Andrea
Published2018
Description51 Seiten
Institutional NoteWien, FH Campus Wien, Masterarb., 2018
Date of SubmissionJuly 2018
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Vertical Farming: Landwirtschaft die in Ballungsräumen in mehrstöckigen Gebäuden betrieben wird / Garteln: Anbau von Gemüse und Obst
Keywords (EN)Vertical farming: agriculture in multi-storey buildings / Garteln: cultivation of vegetables and fruits
Keywords (GND)Gartenkunst / Luftqualität / Öffentlicher Raum / Folgenutzung
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Abstract (German)

Das Konzept des Vertical Farmings basiert auf einem Szenario, indem die Bevölkerungsanzahl immer weiter ansteigt, die landwirtschaftliche Fläche jedoch begrenzt ist. Es bietet die Möglichkeit Ressourcen in Form von Fläche, Wasser, Transport, Verpackung usw. zu sparen, besitzt jedoch den Nachteil zu hoher Kosten.

Dieses Projekt soll dem Ziel dienen, durch eine abgewandelte Form des Vertical Farming, die urbane Stadtkultur mit der Gartenkultur zu verbinden, um einen sozialen Mehrwert für die Bewohner zu schaffen. Dadurch soll ein Lebensraum geschaffen werden, indem Familien Obst und Gemüse nach eigenen Fähig- und Möglichkeiten produzieren können. Das gemeinsame garteln soll das Gemeinschaftsgefühl der Bewohner stärken und mehr Bewusstsein dafür schaffen, woher unsere Lebensmittel stammen. Des weiteren wird durch das Grün in der Stadt die Luftqualität verbessert, Hitzeinseln reduziert und das Bedürfnis der Stadtflucht ins Grüne gemindert.

Diese Ziele werden mithilfe unterschiedlicher Grünbereiche erreicht. Der kleinste Grünbereich ist ein privater Pflanzentrog auf der zur Wohnung gehörenden Loggia, der die Vorteile eines privaten Freiraums bietet. Am Dach befinden sich Hochbeete, Gewächshäuser, Gemeinschaftsbereiche und eine Bienenzucht, welche die Kommunikation während des gartelns fördern sollen. Die Freiflächen des Erdgeschosses sind ebenfalls den Gemeinschaftsbereichen gewidmet. Dort werden Funktionen wie Grillplatz, Ruhezone, Kommunikationszone, Kleinkinderspielplatz, Jugendspielplatz, Kräutergarten, Beerenecke und Obstbäume untergebracht, um für jeden Bewohner etwas zu bieten.

Die Ausgangsidee des Vertical Farmings, wird in einer Forschungstation am Grundstück untersucht. Sollte dies jedoch keinen Erfolg vorweisen, wurde ein Nachnutzungskonzept für diesen Bereich erstellt.

Abstract (English)

The concept of vertical farming is based on a scenario of increasing population and limited agricultural area. It offers the possibility to save resources in form of area, water, transport, packaging, etc., but has the disadvantage of high costs.

This project uses a modified form of vertical farming to link urban culture with garden culture in order to create social value for the inhabitants. To create a living space in which families can produce fruits and vegetables according to their own abilities and possibilities. The joint gardening should strengthen the community feeling of the residents and create more awareness of our food. Furthermore, the green in the city improves the air quality, reduces heat islands and reduces the need to escape from the city.

These goals are achieved by using different green areas. The smallest green area is a private plant pot on the loggia at the apartment, which offers the advantages of a private space. On the roof are raised beds, greenhouses, communication areas and a beekeeping. The open spaces on the ground floor are also dedicated to common areas. There is a barbecue area, rest area, communication zone, toddlers playground, youth playground, herb garden, berry corner and fruit trees housed to offer something for every resident.

The initial idea of vertical farming is being studied in a research station on the property. However, if this proves unsuccessful, a re-use concept has been created for this area.