Titelaufnahme

Titel
Freiraum und Struktur in der Natur : Das Spiel des Kindes im Waldkindergarten
Weitere Titel
Open space and structure in nature The child's play in the forest kindergarten
AutorInnenSailer, Evelyn Johanna
GutachterHover-Reisner, Nina
Erschienen2019
Datum der AbgabeFebruar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Elementarpädagogik / Kindliches Spiel / Spielumgebung / Waldkindergarten
Schlagwörter (EN)early childhood education and care / childlike play / game environment / forest kindergarten
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgehend von der steigenden Anzahl waldpädagogischer, elementarer Bildungseinrichtungen

– sogenannter Waldkindergärten – in Österreich wird in dieser Bachelorarbeit die

Perspektive der Kinder auf ihr Spiel und die individuelle Bedeutung ihrer Spielumgebung

in einem Waldkindergarten in den Mittelpunkt gerückt. Leitend war folgende Forschungsfrage:

Wo, womit und mit wem spielen Kinder im Waldkindergarten und welche Bedeutung

scheint dies für Kinder zu haben?

Basierend auf der Darlegung theoriegeleiteter Diskurse über Waldkindergärten und kindliches

Spiel, wird anschließend die empirische Forschung vorgestellt, deren Daten anhand

einer Fotobefragung erhoben und entlang der dokumentarischen und tiefenhermeneutischen

Methode ausgewertet wurden. Anhand der Ergebnisse werden am Ende der Arbeit

die daraus resultierenden pädagogischen Konsequenzen formuliert. Diese beziehen sich

auf die Notwendigkeit von ausgebildeten und engagierten ElementarpädagogInnen in

Waldkindergärten, die aufgrund ihrer Haltung und ihres Fachwissens fähig sind, diese

großen Freiräume im Lebensraum Wald räumlich und zeitlich zu strukturieren und Materialien

bereitzustellen, die für Kinder anschlussfähig sind und Entwicklung ermöglichen.

Besonderer Fokus liegt auf der zu findenden Balance zwischen dem Versuch der Kompensierung

von gesellschaftlicher Entwicklung, um alternative Erfahrungen und Wachstumsanreize

zu ermöglichen, und der Berücksichtigung grundsätzlicher kindlicher Bedürfnisse.

Zusammenfassung (Englisch)

Based on the increasing number of elementary educational institutions in the forest – socalled

forest kindergartens – in Austria, the perspective of the children on their play and

the individual meaning of their play environment in a forest kindergarten is the focus of

this bachelor thesis. The following research question was the guiding question: Where,

with what and with whom do children play in a forest kindergarten and what does this

seem to mean for children?

Based on the presentation of theoretical discourses on forest kindergartens and children's

play, the empirical research is then presented. The data were collected by a photo survey

and evaluated according to the documentary and deep hermeneutic method. At the end of

the work, the resulting educational consequences will be formulated on the basis of the

results. These relate to the necessity of trained and committed elementary pedagogues in

forest kindergartens. Due to their attitude and expertise these pedagogues are capable of

structuring these large open spaces in the forest habitat spatially and temporally and of

providing materials that can be connected to children and make development possible. A

special focus lies on the balance to be found between the attempt to compensate social

development in order to enable alternative experiences and growth incentives, and the

consideration of basic child needs.