Titelaufnahme

Titel
Zwischen Aufbruch und Stillstand : Entwicklungen des elementarpädagogischen Fachbereiches in Österreich von 1995 bis 2018
Weitere Titel
Renewal and stagnation Developments concerning the field of early childhood education in Austria from 1995 until 2018
AutorInnenSchwab, Birgit
GutachterRösler, Katharina
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Entwicklungen der österreichischen Elementarpädagogik / Europäische Union / Akademisierung / Elementarpädagogische Forschung / PISA
Schlagwörter (EN)Developments in Austrian elementary education / European Union / academisation / elementary educational research / PISA
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgangpunkt dieser Arbeit war die „Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen – Länderbericht Österreich 2018“ (Europäische Kommission 2018), in der Österreich im Bereich der elementarpädagogischen Entwicklungen begrenzte Fortschritte attestiert werden.

Die auftretenden Fragen, wie diese Entwicklungen zustande gekommen sind, welche geforderten Entwicklungen nicht berücksichtigt wurden und welchen Einfluss der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union hatte, konnten mit bestehender Literatur nicht beantwortet werden. Daher trat folgende Forschungsfrage ins Erkenntnisinteresse dieser Arbeit:

Welche Entwicklungen lassen sich seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union bis 2018 im elementarpädagogischen Fachbereich, in Bezug auf die Aus- und Weiterbildung der PädagogInnen, wissenschaftlichen Forschungen und Re-aktionen auf die PISA-Studie, ausmachen?

Im Bearbeitungsprozess wurden Schriften der Organe der Europäischen Union, Koalitionsprogramme der österreichischen Regierungen, Forschungsberichte und elementarpädagogische Fachliteratur herangezogen.

Als zentrales Ergebnis kann festgestellt werden, dass Empfehlungen und Ziele der Europäischen Union und Inhalte aus Forschungsbeiträgen zur Qualitätsentwicklung nur sehr langsam Eingang in den elementarpädagogischen Fachbereich finden. Die geforderte Akademisierung der Grundausbildung besteht beispielsweise nur in Form privater Trägerschaften. Gründe dafür können im fehlenden bundesweiten Qualitätsrahmen der frühen Bildung von Kindern bis zur Schulpflicht und der gesetzlichen Zuständigkeit auf Landesebene ausgemacht werden.

Die Politik ist daher gefordert, empfohlene Schritte und Investitionen im Bereich der Qualitätsoptimierung der Elementarpädagogik, insbesondere der Tertiärisierung der Grundausbildung und im Bereich der Forschungsarbeit zu tätigen.

Zusammenfassung (Englisch)

The starting point of this paper was the "Commission Staff Working Document – Country Report Austria 2018“ (European Commission 2018), in which limited progress is attributes to Austria in the area of elementary educational developments.

Thus three questions arose. How did these developments came about? Which develop-ments were not taken into account? Which influence did Austria’s entry to the European Union have? As they could not be satisfactorily answered by existing literature, the follow-ing question became the focus of interest in this paper:

What developments can be discerned from Austria's accession to the European Union to 2018 in the field of elementary education with regard to the education and further training of teachers as well as to scientific research and reactions to PISA?

In the process, writings of the organs of the European Union, coalition programms of the Austrian governments, research reports and specialist literature on elementary education were used.

A central finding is that recommendations and goals of the European Union and content from research contributions on quality development are only very slowly being incorporated into elementary education. The required academisation of basic education, for instance, only takes the form of a private initiative. Reasons for this can be found in the lack of a nationwide quality framework for preschool education and statutory responsibility at state level.

Policiticans are therefore called upon to take recommended steps and invest in optimising the quality of elementary education, particularly in the tertiarisation of basic education and in research work.